Auf Kurzwelle passiert das, was für viele den Reiz des Funkens ausmacht: Mit ein paar Watt und einem Draht zwischen zwei Bäumen erreichst du Stationen auf der anderen Seite der Erde - ohne Internet, ohne Satellit, ohne Mobilfunknetz. Das Geheimnis liegt 200 bis 400 Kilometer über deinem Kopf: Die Ionosphäre lenkt deine Signale zurück zur Erde, und sie wandern in Sprüngen um den Globus.

💡 Kurzfassung: Kurzwelle (englisch HF, High Frequency) ist der Frequenzbereich 3 bis 30 MHz, also Wellenlängen von 100 bis 10 Metern. Funkamateure nutzen darin neun Bänder, vom 80-m-Band bis zum 10-m-Band; das 160-m-Band liegt physikalisch darunter, wird im Betrieb aber traditionell dazugezählt. Weil die Ionosphäre diese Frequenzen zur Erde zurückbricht, sind weltweite Verbindungen möglich - je nach Band, Tageszeit, Jahreszeit und Sonnenaktivität.

Was ist Kurzwelle?

Kurz gesagt: Kurzwelle ist der Frequenzbereich von 3 bis 30 MHz, international als HF (High Frequency) bezeichnet. Die zugehörigen Wellenlängen reichen von 100 m (bei 3 MHz) bis 10 m (bei 30 MHz) - daher der Name. Alles darunter ist Mittel- und Langwelle, alles darüber beginnt bei 30 MHz mit UKW beziehungsweise VHF.

BereichKürzelFrequenzWellenlängeTypische Ausbreitung
LangwelleLF30 - 300 kHz10 - 1 kmBodenwelle, sehr weit
MittelwelleMF300 kHz - 3 MHz1000 - 100 mBodenwelle, nachts Raumwelle
KurzwelleHF3 - 30 MHz100 - 10 mRaumwelle über die Ionosphäre
UltrakurzwelleVHF30 - 300 MHz10 - 1 mquasioptisch, Sichtverbindung
DezimeterwelleUHF300 MHz - 3 GHz1 - 0,1 mquasioptisch

Der entscheidende Unterschied zu UKW steckt in der letzten Spalte. Auf 2 m und 70 cm reicht dein Signal ungefähr so weit, wie du sehen kannst. Auf Kurzwelle dagegen wird ein großer Teil der Energie in der Ionosphäre zurück zur Erde gebrochen. Deshalb erreichst du auf Kurzwelle mit vergleichsweise einfacher Ausrüstung direkt einen anderen Kontinent - ohne Mobilfunknetz und ohne Internet. Interkontinental geht auch anders, etwa über Satelliten oder Erde-Mond-Erde, aber der technische Aufwand dafür ist ungleich größer.

⚠️ Das 160-m-Band ist streng genommen keine Kurzwelle. Es liegt bei 1810 bis 2000 kHz, also unterhalb der 3-MHz-Grenze - physikalisch gehört es zur Mittel- beziehungsweise Grenzwelle. In der Praxis zählen Funkamateure es trotzdem selbstverständlich zur Kurzwelle: Es wird mit den gleichen Geräten, den gleichen Antennenkonzepten und im gleichen Betrieb genutzt. Wir machen es hier genauso - nur solltest du wissen, warum manche Quellen es anders einordnen.

Ausbreitung, Frequenzbereiche und Bandgrenzen sind übrigens kein Nischenwissen für Fortgeschrittene, sondern fester Prüfungsstoff in allen drei Klassen. Wer die Ionosphäre einmal verstanden hat, beantwortet einen ganzen Block Prüfungsfragen fast nebenbei.

Kurzwellen-Ausbreitung für die Prüfung lernen? Ionosphäre, MUF, Bandgrenzen und Sendearten gehören in jeder Klasse zum Prüfungsstoff. Bei 12db lernst du das strukturiert und übst direkt mit den offiziellen Fragen der Bundesnetzagentur - kostenlos.
Prüfungsvorbereitung starten

Wie kommt das Signal um die halbe Welt?

Dein Sendesignal verlässt die Antenne auf zwei Wegen gleichzeitig: als Bodenwelle entlang der Erdoberfläche und als Raumwelle schräg nach oben.

Die Bodenwelle: zuverlässig, aber kurz

Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und wird dabei vom Boden gedämpft. Je höher die Frequenz, desto stärker die Dämpfung - deshalb schrumpft ihre Reichweite mit steigender Frequenz deutlich:

BandReichweite der Bodenwelle (Richtwert)
80 mrund 100 km
40 mrund 50 km
20 mrund 25 km

Größenordnungen aus dem DARC-Lehrgangsmaterial, wie sie auch in der Prüfung auftauchen. Die tatsächliche Reichweite hängt stark von Bodenleitfähigkeit, Polarisation, Antenne, Leistung, Gelände und Störpegel ab - über Seewasser kommt die Bodenwelle deutlich weiter als über trockenem Sandboden.

💡 Nicht jede Nahverbindung ist Bodenwelle. Viele regionale QSOs auf 80 und 40 m laufen gar nicht am Boden entlang, sondern über eine steil abgestrahlte Raumwelle, die aus der Ionosphäre in die eigene Region zurückkommt (siehe NVIS weiter unten). Wer im Umkreis von 200 km sauber gehört wird, hat das oft der Steilstrahlung zu verdanken, nicht der Bodenwelle.

Die Raumwelle: der eigentliche Fernverkehr

Spannend wird es oben. Die Sonne ionisiert die obere Atmosphäre und erzeugt dabei mehrere Schichten mit unterschiedlichem Verhalten:

SchichtHöheTagNachtWirkung auf Kurzwelle
Dca. 50 - 90 kmvorhandenverschwindetabsorbiert, vor allem auf niedrigen Frequenzen - der Spielverderber für 160/80/40 m am Tag
Eca. 90 - 150 kmstarkschwachträgt kürzere Sprungdistanzen; Sporadic-E kann im Sommer auch hohe Frequenzen tragen
F1ca. 150 - 220 kmtagsüber getrennt ausgeprägtverschmilzt mit F2meist Durchgangsstation auf dem Weg zur F2-Region
F2ca. 200 - 400 kmstarkbleibtdie DX-Region - trägt den weltweiten Verkehr

Die Höhenangaben sind Näherungen. Die Schichten haben keine scharfen Grenzen und wandern mit Tageszeit, Jahreszeit und Sonnenaktivität.

Umgangssprachlich spricht man von einer Reflexion an der Ionosphäre. Physikalisch ist es überwiegend eine kontinuierliche Brechung in Bereichen unterschiedlicher Elektronendichte: Die Welle wird allmählich umgelenkt, bis sie wieder zur Erde zurückläuft. Das Ergebnis sieht von unten aus wie eine Reflexion, deshalb hat sich der Begriff gehalten.

💡 Warum 80 m nachts plötzlich weltweit geht: Tagsüber muss dein Signal die D-Schicht durchqueren. Für niedrige Frequenzen wirkt sie wie ein Dämpfungsglied - es bleibt kaum etwas übrig, und 160/80/40 m sind auf den Nahbereich beschränkt. Sobald die Sonne untergeht, verschwindet die D-Region innerhalb kurzer Zeit, die F2-Region bleibt. Dann wachsen die Reichweiten erheblich: Dasselbe Band, das nachmittags kaum aus der Region herauskommt, kann dich nachts unter günstigen Bedingungen bis nach Nordamerika bringen. Garantiert ist das nicht - Jahreszeit, Sonnenaktivität, geomagnetische Lage, Antenne, Leistung und Störpegel entscheiden mit.

MUF, LUF und das richtige Band

Zwei Grenzen bestimmen, welches Band gerade funktioniert:

  • MUF (Maximum Usable Frequency): die höchste Frequenz, die auf einem bestimmten Funkweg, zu einer bestimmten Zeit und bei einem bestimmten Abstrahlwinkel noch ausreichend zur Erde zurückgebrochen wird. Oberhalb davon läuft die Welle in den Weltraum weiter. Die MUF steigt mit der Sonnenaktivität und ist tagsüber höher als nachts.
  • LUF (Lowest Usable Frequency): die niedrigste noch brauchbare Frequenz. Darunter frisst die Absorption in der D-Region das Signal auf.
  • FOT (optimale Arbeitsfrequenz): als Faustregel etwa 85 % der MUF - die Frequenz, die statistisch an den meisten Tagen des Monats trägt. Ein Näherungswert, kein Rechenergebnis. DX-Betrieb spielt sich trotzdem oft dicht unterhalb der MUF ab, weil dort die Dämpfung am geringsten ist.

Daraus folgt die grobe Orientierung für den Bandwechsel: tagsüber eher nach oben, nachts eher nach unten. Tagsüber tragen häufig 20, 17, 15, 12 und 10 m, nachts eher 160, 80 und 40 m. Die Praxis weicht davon regelmäßig ab - 20 m bleibt oft bis in die Nacht offen, 40 m geht auch mittags, und 10 m kann im Sommer durch Sporadic-E unabhängig vom Sonnenstand aufmachen.

Sprungweite, tote Zone und Mehrfachsprünge

Zwischen dem Ende der Bodenwelle und dem Aufsetzpunkt der ersten Raumwelle liegt die tote Zone (Skip-Zone). Dort hörst du nichts, obwohl die Station 300 km weiter problemlos zu arbeiten ist. Ihre Breite hängt vom Band und den Bedingungen ab und reicht grob von rund 100 km bis in den Bereich um 1000 km.

Ein einzelner Sprung über die F2-Schicht überbrückt maximal etwa 3000 bis 4000 km. Für alles darüber braucht es Mehrfachsprünge: Das Signal wird am Boden reflektiert, geht erneut hoch und kommt wieder zurück. So entstehen die interkontinentalen Verbindungen, die den Reiz von DX ausmachen.

Grayline - das Zeitfenster in der Dämmerung: Entlang der Tag-Nacht-Grenze der Erde ist die D-Region schon (oder noch) verschwunden, während die F-Region noch gut ionisiert ist. Rund um Sonnenauf- und Sonnenuntergang können auf bestimmten Funkwegen dadurch Verbindungen entstehen, die tagsüber undenkbar wären - besonders interessant ist das auf den unteren Bändern. Wie lange das Fenster offen ist und wie stark der Effekt ausfällt, hängt vom Funkweg, von der Jahreszeit und den Bedingungen ab; oft sind es einige Zehnminuten. Wer DX auf 160 oder 80 m sucht, stellt sich trotzdem den Wecker.

NVIS: wenn du die tote Zone nicht brauchst

Manchmal willst du gar nicht in die Ferne, sondern die eigene Region sicher abdecken - klassisch im Notfunk. Dann hilft NVIS: Man arbeitet auf einer niedrigen Kurzwellenfrequenz und hängt die Antenne bewusst tief, meist einen horizontalen Dipol. Dadurch geht ein großer Teil der Energie in sehr steilen Winkeln nach oben und kommt in der eigenen Region wieder herunter - flächendeckend, ohne ausgeprägte tote Zone. Übliche Aufbauhöhen liegen grob zwischen 0,1 und 0,25 Wellenlängen über Grund. Sinnvoll ist das im Bereich 3 bis 10 MHz, besonders rund um 5 MHz, weil dort die Absorption schon geringer ist als auf 80 m. Reichweitenangaben schwanken je nach Quelle zwischen rund 200 und 500 km, teils darüber - als Größenordnung: der eigene Landesteil, nicht der Nachbarkontinent.

Die Sonne bestimmt mit

Die Ionisation kommt von der Sonne, also hängt alles an ihrer Aktivität. Der Sonnenzyklus dauert im Mittel 11 Jahre. Bei hoher Aktivität steigt die MUF, und die oberen Bänder öffnen weltweit - bei niedriger Aktivität bleibt 10 m oft monatelang still.

💡 Wo steht Zyklus 25? (Stand: Juli 2026) NASA und NOAA haben im Oktober 2024 mitgeteilt, dass Zyklus 25 seine Maximumphase erreicht hat; der bisher höchste geglättete Monatswert liegt bei rund 160 (Oktober 2024). Seitdem geht es tendenziell abwärts. Endgültig lässt sich ein Maximum erst rückwirkend festnageln, weil die geglätteten Sonnenfleckenzahlen ein halbes Jahr Rückschau brauchen. Für den aktuellen Stand ist eine laufend aktualisierte Quelle wie NOAA SWPC maßgeblich - oder das Funkwetter-Dashboard von 12db.

Kurzfristig zählt etwas anderes: geomagnetische Störungen. Der lokale K-Index (Skala 0 bis 9) und der daraus gemittelte A-Index beschreiben die Unruhe des Erdmagnetfelds. Für die weltweite Einordnung nutzt NOAA den planetaren Kp-Index: Ab Kp = 5 gilt die Lage als geomagnetischer Sturm der Stufe G1 - dann können Pfade über die Polarregionen einbrechen. Ein Sonnenflare kann zusätzlich für Minuten bis Stunden die Kurzwelle auf der Tagseite der Erde lahmlegen (Mögel-Dellinger-Effekt).

⚠️ QSB - warum Signale atmen: Auf Kurzwelle schwanken Signale ständig in der Lautstärke. Ursache ist meist Mehrwegeausbreitung: Dasselbe Signal erreicht dich über verschieden lange Wege und überlagert sich - mal verstärkend, mal auslöschend. Das ist normal und kein Fehler deiner Station.

Die Kurzwellenbänder im Überblick

Zehn Bänder, zehn Charaktere. Die folgende Tabelle zeigt die in Deutschland zugewiesenen Frequenzbereiche und die maximale Sendeleistung je Klasse nach Anlage 1 der Amateurfunkverordnung:

BandFrequenzbereichStatusKlasse AKlasse EKlasse N
160 m1810 - 1850 kHzprimär750 W PEP100 W PEP-
160 m (oberer Teil)1850 - 2000 kHzsekundär75 bzw. 10 W PEP *75 bzw. 10 W PEP *-
80 m3500 - 3800 kHzprimär750 W PEP100 W PEP-
60 m5351,5 - 5366,5 kHzsekundär9,14 W ERP--
40 m7000 - 7200 kHzprimär750 W PEP--
30 m10 100 - 10 150 kHzsekundär150 W PEP--
20 m14 000 - 14 350 kHzprimär750 W PEP--
17 m18 068 - 18 168 kHzprimär750 W PEP--
15 m21 000 - 21 450 kHzprimär750 W PEP100 W PEP-
12 m24 890 - 24 990 kHzprimär750 W PEP--
10 m28,0 - 29,7 MHzprimär750 W PEP100 W PEP10 W ERP

* Im Bereich 1850 - 1890 kHz gelten 75 W PEP, von 1890 - 2000 kHz 10 W PEP. An Wochenenden sind dort abweichend 750 W PEP (Klasse A) beziehungsweise 100 W PEP (Klasse E) und Contestbetrieb zugelassen. PEP = Spitzenleistung am Senderausgang, ERP = effektive Strahlungsleistung bezogen auf den Dipol. Stand: Anlage 1 AFuV in der Fassung von 2024. Maßgeblich ist immer der aktuelle Verordnungstext - das hier ist keine Rechtsberatung.

❌ „Mit Klasse E darf ich alles unterhalb einer bestimmten Leistung"
Stimmt nicht. Die Klasse E hat auf Kurzwelle nur vier Bänder: 160, 80, 15 und 10 m. Die klassischen DX-Bänder 40 m, 20 m und 17 m sowie die WARC-Bänder 30 m und 12 m und das 60-m-Band sind der Klasse A vorbehalten. Es ist keine reine Leistungsbeschränkung, sondern eine andere Bandauswahl. Klasse N kommt auf Kurzwelle nur auf das 10-m-Band, dort mit 10 W ERP.

Primär oder sekundär - was heißt das?

Auf den primären Bändern kann der Amateurfunkdienst Schutz vor Störungen durch sekundäre Funkdienste beanspruchen. Das heißt nicht zwangsläufig, dass er dort der einzige primäre Nutzer ist - ein Frequenzbereich kann mehreren primären Diensten zugewiesen sein. Auf sekundären Bändern (60 m, 30 m, der obere Teil von 160 m) sind wir Gast: Wir dürfen primäre Funkdienste nicht stören und können selbst keinen Störschutz verlangen. Deshalb ist das 60-m-Band auf 9,14 W ERP gedeckelt - das entspricht übrigens denselben 15 W EIRP, die man in älteren Quellen findet, nur in einer anderen Bezugsgröße gerechnet.

Die Bänder im Charakterbild

BandCharakterBeste ZeitTypische Nutzungλ/2-Dipol
160 m„Top Band", ruhig, anspruchsvollWinternächteCW, SSB, DX für Geduldigeca. 78 m
80 mNachtband, sehr aktiv in DLAbend und NachtOrtsrunden, SSB, Notfunkca. 39 m
60 mschmale Nische, wenig BetriebÜbergangszeitenNVIS, Digimodes, Notfunkca. 27 m
40 mder Alleskönnerrund um die Uhrtags Europa, nachts DXca. 20 m
30 mruhig, kein SprechfunkTag und NachtCW und Digimodes, kein Contestca. 14 m
20 mdas DX-Band schlechthintagsüberweltweite QSOs, Contesteca. 10 m
17 mentspanntes WARC-BandtagsüberDX ohne Contestgedrängeca. 7,9 m
15 mgut bei aktiver SonnetagsüberDX, Contesteca. 6,7 m
12 mWARC-Band, sonnenabhängigtagsüberDX in guten Jahrenca. 5,7 m
10 mLaunenhaft, spektakulärtagsüber, Sommer (Es)DX mit wenig Leistung, FM-Relaisca. 5,0 m

Dipollängen als Faustformel: $L \approx \dfrac{142{,}65}{f}$ mit L in Metern und f in MHz (Bandmitte). Reale Längen weichen je nach Aufbauhöhe, Drahtstärke und Umgebung ab - immer etwas länger zuschneiden und einkürzen.

💡 Die WARC-Bänder: 30 m, 17 m und 12 m kamen erst nach der World Administrative Radio Conference von 1979 dazu. Auf ihnen finden traditionell keine Conteste statt - das hält sie an Contest-Wochenenden angenehm ruhig. Für 30 m steht dieses Verbot sogar ausdrücklich in der Amateurfunkverordnung; auf 17 m und 12 m ist es eine Empfehlung der IARU, an die sich die Funkamateure halten.

Wo im Band liegt was?

Die Verordnung regelt nur die Bandgrenzen. Wer wo sendet, ordnet der Bandplan der IARU Region 1: eine international abgestimmte Betriebsempfehlung, die nicht mit der gesetzlichen Frequenzzuweisung gleichzusetzen ist. Für störungsarmen Betrieb solltest du dich trotzdem daran halten - alle anderen tun es auch. Das Grundmuster ist auf allen Bändern gleich:

  • unteres Bandende: CW (Telegrafie)
  • Mitte: schmalbandige Digimodes wie FT8, RTTY, PSK31
  • oberer Teil: Sprechfunk in SSB
  • eigene Fenster: Bakensegmente, QRP-Treffpunkte und bevorzugte Notfunkbereiche, die sogenannten Centers of Activity (zum Beispiel 3760, 7110, 14 300 und 21 360 kHz). Das sind keine exklusiv freizuhaltenden Kanäle - im normalen Betrieb dürfen sie belegt sein.

Ein Sonderfall ist das 30-m-Band: Dort ist Sprechfunk nicht vorgesehen, es bleibt CW und Digimodes vorbehalten. Und für SSB gilt die Konvention: unterhalb 10 MHz das untere Seitenband (LSB), ab 10 MHz das obere (USB). Das hat keinen technischen Grund - es ist reine Verabredung, damit sich alle auf derselben Seite treffen. Einzige Ausnahme ist das 60-m-Band, dort wird trotz 5 MHz USB verwendet.

Bandgrenzen, Klassen und Sendeleistungen sicher können? Genau diese Tabellen fragt die Prüfung ab - in Vorschriften und Betriebstechnik. Bei 12db übst du sie mit dem offiziellen Fragenkatalog, bis sie sitzen.
Vorschriften jetzt üben

Betriebsarten auf Kurzwelle

Auf Kurzwelle triffst du auf die größte Vielfalt an Sendearten im gesamten Amateurfunk - vom 100 Jahre alten Morsezeichen bis zum modernen Fehlerkorrekturverfahren.

BetriebsartBandbreiteTypische LeistungWofür?
SSBca. 2,4 - 2,8 kHz10 - 100 W und mehrSprechfunk, Conteste, DX
CWca. 100 - 500 Hz5 - 100 WDX mit wenig Leistung, Conteste
AMca. 5 - 8 kHzhöher als SSBNische, Retro-Betrieb
RTTYca. 300 Hz (170 Hz Shift)25 - 100 WFernschreib-Conteste
PSK31ca. 31 - 70 Hz5 - 30 WTastatur-Chat
FT8ca. 50 Hz5 - 30 WDX bei schlechten Bedingungen
JS8Callca. 50 Hz5 - 30 WTextnachrichten, Notfunk
WSPRca. 6 Hz0,1 - 5 Wautomatisierte Ausbreitungsbeobachtung, kein klassisches QSO

Die schmalbandigen Verfahren gewinnen, wenn es schwierig wird: Ein FT8-Signal lässt sich unter günstigen Umständen noch bei rund -20 dB Signal-Rausch-Abstand dekodieren - bezogen auf die übliche Referenzbandbreite von 2500 Hz und damit weit unterhalb dessen, was du im Lautsprecher überhaupt wahrnimmst. Der Preis ist ein sehr formalisierter Ablauf: Rufzeichen, Rapport, Bestätigung - mehr passt in die 15-Sekunden-Zyklen nicht hinein.

💡 FT8 hat die Kurzwelle verändert. Nach der Auswertung von Club Log machte FT8 im Jahr 2021 über 60 % aller hochgeladenen Verbindungen aus, auf 6 m sogar fast 85 %. Für viele ist das der Grund, überhaupt wieder Betrieb zu machen - andere vermissen das Gespräch. Beides ist legitim: Auf den Sprechfunk- und CW-Segmenten ist weiterhin reichlich Betrieb, gerade in Contesten.

FT8 versammelt sich auf wenigen gebräuchlichen Dial-Frequenzen - unter anderem 1840, 3573, 7074, 10 136, 14 074, 18 100, 21 074, 24 915 und 28 074 kHz. Vorgeschrieben ist das nicht; maßgeblich sind Bandplan, Region und die aktuelle Betriebspraxis.

Was du für eine Kurzwellenstation brauchst

Die Grundausstattung ist übersichtlich: Gerät, Stromversorgung, Kabel, Antenne. Alles andere kommt später.

Der Transceiver

GerätPreis (Größenordnung)LeistungFür wen?
Xiegu G90ca. 400 €20 WPortabel, QRP, kleines Budget - mit eingebautem Tuner
Yaesu FT-891ca. 700 €100 WKompakt, mobil, volle Leistung ohne Schnickschnack
Icom IC-7300ca. 1500 €100 WSDR mit Wasserfall - der Klassiker für die feste Station

Preise als Größenordnung, Stand Juli 2026, Fachhandel Deutschland. Gebraucht liegen die Preise deutlich darunter; die Auswahl ist nur ein Ausschnitt aus einem großen Markt.

Alle drei arbeiten auf allen Kurzwellenbändern. Der Unterschied liegt in Bedienkomfort, Empfängerqualität und dem SDR-Wasserfall, der ein ganzes Band auf einen Blick zeigt. Wenn du unsicher bist: Ein 100-W-Gerät ist der bequemere Start, weil du bei schlechten Bedingungen Reserve hast.

Netzteil, Kabel und Zubehör

  • Netzteil: Ein 100-W-Transceiver gibt 100 W Hochfrequenz ab und nimmt dafür deutlich mehr elektrische Leistung auf - die Endstufe arbeitet nicht verlustfrei. Bei 13,8 V fließen beim Senden typischerweise 18 bis 23 A. Ein Netzteil mit 25 bis 30 A ist deshalb die richtige Größe, nicht eines mit 10 A.
  • Koaxkabel: Auf Kurzwelle ist die Dämpfung noch human, aber nicht egal. Gute 50-Ohm-Kabel wie RG-213 oder Aircell 7 liegen im unteren Kurzwellenbereich in der Größenordnung von etwa 3 dB pro 100 m, dünnes RG-58 ungefähr beim Doppelten. Maßgeblich ist immer das Datenblatt des konkreten Kabels - Werte hängen von Frequenz, Ausführung, Alter und Feuchtigkeit ab. Für feste Installationen lohnt sich das dickere Koaxialkabel.
  • Antennentuner: Passt die Antenne an den Sender an, damit dieser sauber Leistung abgibt. Er macht aus einer schlechten Antenne keine gute - er sorgt nur dafür, dass dein Gerät nicht abregelt.
  • SWR-Messgerät: Das wichtigste Diagnosewerkzeug. Ein plötzlich steigendes SWR verrät Wassereinbruch im Kabel oder eine gerissene Antennenlitze, bevor etwas kaputtgeht.
  • Mantelwellensperre: Verhindert, dass HF über den Kabelmantel zurück ins Shack läuft - typische Symptome sind kribbelnde Mikrofone, abstürzende Rechner und Störungen im Haus. Ein Ringkern aus geeignetem Ferritmaterial mit einigen Windungen Koaxkabel genügt oft.
  • Erdung und Blitzschutz: Bei Außenantennen gehören Erdung, Potentialausgleich und Überspannungsschutz fachgerecht geplant. Welche Maßnahmen konkret nötig sind, hängt von Gebäude, Montage und vorhandener Blitzschutzanlage ab und richtet sich nach den geltenden Normen (für Funkanlagen DIN VDE 0855-300, zuletzt von VDE und DARC gemeinsam überarbeitet) - im Zweifel von einer Fachkraft beurteilen lassen.
⚠️ Anzeigepflicht nicht vergessen: Eine ortsfeste Amateurfunkanlage mit 10 Watt EIRP oder mehr muss vor der Inbetriebnahme nach § 9 BEMFV bei der Bundesnetzagentur angezeigt werden (Selbsterklärung zum Personenschutz vor elektromagnetischen Feldern). Das ist Teil des Prüfungsstoffs und im Betrieb schlicht Pflicht.

Welche Antenne für Kurzwelle?

Die ehrliche Antwort: Die beste Kurzwellenantenne ist die, die bei dir überhaupt aufgebaut werden kann. Ein 78-m-Dipol für 160 m ist physikalisch großartig und im Reihenhausgarten unmöglich.

AntennePlatzbedarfMehrbandStärkeSchwäche
Dipol / Inverted-Vhoch (λ/2)nein (ohne Tricks)einfach, effizient, billigbraucht Länge und Höhe
EFHW (endgespeist)hoch, aber einseitigja (Übertrager, oft 49:1)nur ein Ende muss hochMantelwellen, Übertrager nötig
Vertikal / Groundplanegering in der Flächeoft jaflacher Winkel, gut für DXbraucht Radials, fängt QRM
Magnetic Loopsehr geringdurchstimmbar, aber sehr schmalbandigBalkon, Innenraumständiges Nachstimmen, geringerer Wirkungsgrad
Trap-/Fan-Dipol, FD4mittel bis hochjaein Draht für viele BänderKompromisse in Anpassung
Yagi / HexbeamMast und Rotormeist 3 - 6 BänderGewinn und Richtwirkungteuer, aufwendig, auffällig

Für den Einstieg führt kaum ein Weg an einer Drahtantenne vorbei: billig, leise, überraschend gut. Wer wenig Platz hat, kommt mit einem endgespeisten Draht als Schrägdraht oft weiter als mit einer teuren Kompromissantenne.

✅ Höhe verändert den Abstrahlwinkel: Ob dein Signal eher in die Region oder eher über den Atlantik geht, hängt bei horizontalen Antennen stark von der Aufbauhöhe in Wellenlängen ab. Mit zunehmender Höhe werden die flachen Abstrahlwinkel kräftiger, und flache Winkel sind für DX günstig. Als grobe Orientierung gilt eine halbe Wellenlänge über Grund als guter Wert - auf 20 m rund 10 m Höhe, auf 80 m aber schon 40 m. Deshalb ist ein tief hängender 80-m-Dipol vor allem eine gute Nahbereichsantenne. DX ist auch mit niedrigeren Antennen möglich, nur seltener und mühsamer.

Störungen: der Feind heißt QRM

Das größte Problem auf Kurzwelle ist heute nicht die Ausbreitung, sondern der hausgemachte Störnebel. Typische Quellen:

  • Schaltnetzteile und LED-Lampen: Sie arbeiten mit Schaltfrequenzen von 50 bis 200 kHz, deren Oberwellen weit in die Kurzwelle reichen. Die Zuleitung strahlt sie ab wie eine Antenne.
  • PV-Anlagen und Wechselrichter: Ein bekanntes Ärgernis. Der DARC beschreibt eine Lücke von 50 bis 60 dB zwischen den geltenden EMV-Grenzwerten und dem, was auf Kurzwelle tatsächlich stört - die Normen schützen den Amateurfunkempfang also nur unzureichend.
  • Powerline (PLC), Ladegeräte, Netzwerktechnik: je nach Gerät von unauffällig bis bandfüllend.

Die erste Gegenmaßnahme ist immer Abstand: Die Antenne so weit wie möglich weg vom Haus und von Stromleitungen. Danach helfen Ferritkerne auf den Zuleitungen der Störquelle - die Dämpfung steigt dabei mit dem Quadrat der Windungszahl, drei Windungen wirken also deutlich stärker als eine. Wenn nichts hilft und die Quelle außerhalb liegt, ist der Prüf- und Messdienst der Bundesnetzagentur zuständig; die Störungsannahme ist telefonisch und über ein Online-Formular erreichbar und für Funkamateure kostenlos.

Kurzwelle hören - ganz ohne Lizenz

Rundfunk- und Amateurfunkaussendungen darfst du ohne Zulassung empfangen - dafür brauchst du weder Prüfung noch Anmeldung. Drei Wege:

📻 Klassisch

Ein Weltempfänger mit SSB-Funktion. Braucht kein Zubehör, läuft mit Batterien, ist portabel. Der Empfang steht und fällt mit einem möglichst langen Draht als Antenne.

💻 Digital

Ein SDR-Empfänger am Rechner. Günstige Sticks brauchen für Kurzwelle einen Upconverter oder Direct-Sampling-Betrieb; komfortabler sind Geräte mit richtigem Kurzwellen-Frontend.

Der dritte Weg kostet gar nichts: WebSDR und KiwiSDR. Weltweit stellen Betreiber ihre Empfänger im Browser bereit. Du wählst Frequenz und Betriebsart, siehst den Wasserfall und hörst live mit - ideal, um vor der Prüfung zu erleben, wie ein QSO auf 40 m tatsächlich klingt.

⚠️ Hören ja, weitererzählen nein. Das Abhörverbot steht heute in § 5 TDDDG (früher § 88 TKG). Danach dürfen mit einer Funkanlage nur solche Nachrichten abgehört werden, die für den Betreiber der Funkanlage, für Funkamateure, für die Allgemeinheit oder für einen unbestimmten Personenkreis bestimmt sind - Rundfunk und Amateurfunk fallen also darunter. Alles andere darfst du weder inhaltlich weitergeben noch überhaupt erwähnen, und zwar auch dann nicht, wenn du es unbeabsichtigt empfangen hast. Zum Senden gehört ohnehin immer eine Zulassung und ein Rufzeichen.

So startest du auf Kurzwelle

Do's
  • Erst hören, tagelang. Du lernst Rufzeichenformate, Rapporte und Betriebstechnik nebenbei.
  • Mit 40 m anfangen - es geht fast immer, tags wie nachts.
  • Zuerst in die Antenne investieren, dann in Watt: In der reinen Sendebilanz sind 3 dB Antennengewinn und 3 dB mehr Leistung dasselbe - die bessere Antenne hilft aber zusätzlich beim Empfang, und das kostet keinen Strom.
  • Bandplan und Notfunk-Aufrufkanäle respektieren.
  • Log führen, digital bestätigen (LoTW, eQSL, Club Log).
  • Vor dem Einschalten kurz auf Funkwetter und Bedingungen schauen.
Don'ts
  • Nicht mit voller Leistung senden, weil es geht - QRP zeigt, wie weit 5 W tragen.
  • Nicht die Antenne im Störnebel direkt am Haus aufhängen.
  • Nicht ohne SWR-Kontrolle senden.
  • Nicht auf ein totes Band schimpfen - meist ist es das falsche Band zur falschen Zeit.
  • Kein Sprechfunk auf 30 m und keine Conteste auf den WARC-Bändern.

Und der wichtigste Punkt: Für eigenen Sendebetrieb brauchst du ein Amateurfunkzeugnis. Für Kurzwelle mit vollem Bandzugang ist das die Klasse A, für einen Teil der Bänder reicht die Klasse E, und mit der Klasse N darfst du auf Kurzwelle das 10-m-Band nutzen.

Häufige Fragen zur Kurzwelle

Welche Frequenzen hat die Kurzwelle?

Kurzwelle umfasst den Frequenzbereich von 3 bis 30 MHz, das entspricht Wellenlängen von 100 bis 10 Metern. International heißt dieser Bereich HF (High Frequency). Funkamateure nutzen darin neun Bänder von 80 m bis 10 m (29,7 MHz). Dazu kommt das 160-m-Band bei 1810 bis 2000 kHz, das physikalisch schon zur Grenz- beziehungsweise Mittelwelle gehört und nur im Betrieb zur Kurzwelle gezählt wird.

Wie weit reicht Kurzwellenfunk?

Die Bodenwelle kommt je nach Band nur einige Dutzend Kilometer weit. Die eigentliche Reichweite entsteht über die Raumwelle: Ein einzelner Sprung über die F2-Region überbrückt bis zu rund 3000 bis 4000 km, über Mehrfachsprünge sind weltweite Verbindungen möglich. Regionale Verbindungen laufen oft über steil abgestrahlte Raumwellen (NVIS). Garantiert ist nichts - Band, Tageszeit, Jahreszeit, Sonnenaktivität, Antenne, Leistung und Störpegel entscheiden mit.

Warum funktioniert Kurzwelle nachts anders als tagsüber?

Tagsüber bildet die Sonne die D-Region in etwa 50 bis 90 km Höhe. Sie bricht die Welle nicht zur Erde zurück, sondern absorbiert sie - besonders auf niedrigen Frequenzen. Deshalb kommen 160, 80 und 40 m am Tag meist nicht weit. Nachts verschwindet die D-Region, die F2-Region bleibt: Dann sind auf den unteren Bändern deutlich größere Reichweiten möglich, unter günstigen Bedingungen auch interkontinentale. Gleichzeitig sinkt die MUF, sodass die oberen Bänder wie 15 und 10 m nachts meist schließen.

Welche Kurzwellenbänder darf ich mit welcher Klasse nutzen?

Klasse A darf alle Kurzwellenbänder nutzen, in der Regel mit 750 W PEP (Ausnahmen: 150 W auf 30 m, 9,14 W ERP auf 60 m). Klasse E hat auf Kurzwelle vier Bänder: 160, 80, 15 und 10 m mit 100 W PEP. Klasse N darf auf Kurzwelle nur das 10-m-Band mit 10 W ERP. Maßgeblich ist Anlage 1 der Amateurfunkverordnung in der jeweils geltenden Fassung.

Welche Antenne eignet sich für den Einstieg auf Kurzwelle?

Ein einfacher Halbwellendipol oder ein endgespeister Draht (EFHW) für 40 m ist der klassische Einstieg: günstig, leise im Empfang und erstaunlich leistungsfähig. Wichtiger als die Bauform ist die Aufbauhöhe: Mit zunehmender Höhe werden bei horizontalen Antennen die flachen Abstrahlwinkel kräftiger, die für Weitverbindungen günstig sind. Eine halbe Wellenlänge über Grund gilt als guter Richtwert, DX gelingt aber auch darunter. Bei wenig Platz sind Vertikalantennen oder eine Magnetic Loop Alternativen, jeweils mit eigenen Kompromissen.

Kann man Kurzwelle ohne Lizenz hören?

Ja. Der Empfang von Rundfunk und Amateurfunk ist erlaubt, dafür braucht es keine Zulassung. Möglich ist das mit einem Weltempfänger mit SSB-Funktion, einem SDR-Empfänger am Rechner oder kostenlos über einen WebSDR im Browser. Nach § 5 TDDDG dürfen nur Nachrichten abgehört werden, die für den Betreiber der Funkanlage, für Funkamateure, für die Allgemeinheit oder für einen unbestimmten Personenkreis bestimmt sind. Alles andere darf weder inhaltlich noch in der Tatsache des Empfangs weitergegeben werden. Zum Senden ist dagegen immer ein Amateurfunkzeugnis nötig.

Wie viel Sendeleistung braucht man auf Kurzwelle?

Weniger als die meisten denken. 100 W an einer ordentlichen Antenne reichen für weltweite Verbindungen, in CW und in digitalen Betriebsarten wie FT8 genügen oft 5 bis 30 W. Der Sprung von 100 W auf 750 W bringt rechnerisch nur rund 8,7 dB, nach der nominellen Definition von 6 dB je S-Stufe also etwa anderthalb S-Stufen - reale Anzeigen weichen davon ab. Eine bessere oder höher aufgebaute Antenne bringt in der Praxis meist mehr als jede Leistungserhöhung.

Auf Kurzwelle willst du selbst senden?

Dann führt der Weg über das Amateurfunkzeugnis. 12db bringt dich strukturiert durch den gesamten Stoff - Technik, Betriebstechnik und Vorschriften - mit dem offiziellen Fragenkatalog der Bundesnetzagentur und deinem persönlichen Lernfortschritt.

Kostenlos mit dem Lernen beginnen

Quellen: Anlage 1 AFuV (Frequenzbereiche und Sendeleistungen) · IARU Region 1: HF-Bandplan · DARC Online-Lehrgang: Wellenausbreitung · DARC Funkwetterlexikon: Ionosphäre · NOAA/NASA: Solar Maximum Zyklus 25 · Wikipedia: Kurzwelle · DARC: Funkstörungen durch Fotovoltaikanlagen · Bundesnetzagentur: Prüf- und Messdienst · Bundesnetzagentur: Anzeige nach BEMFV. Reichweiten, Dämpfungs- und Preisangaben sind Größenordnungen und keine garantierten Werte; für rechtliche Fragen gilt der jeweils aktuelle Verordnungstext, dieser Artikel ersetzt keine Rechtsberatung.

×Vollbild