Nach bestandener AmateurfunkprüfungKlasse N erhältst du die Funklizenz - deine offizielle Zulassung zum Amateurfunkdienst. Dieser Artikel erklärt Kosten, Prüfung, Ausbildungsmöglichkeiten und den offiziellen Fragebogen.
Kurzfassung: Die Funklizenz Klasse N kostet einmalig 88 Euro (Prüfung + Zuteilung) und jährlich rund 25-30 Euro je Beitragsjahr. Du erhältst ein DN9-Rufzeichen und darfst auf 10 m mit 10 W ERP und auf 2 m und 70 cm mit 6,1 W ERP senden.
Die Kosten für die Amateurfunk Klasse N setzen sich aus einmaligen Gebühren und jährlichen Beiträgen zusammen:
Einmalige Kosten
Position
Betrag
Prüfungsgebühr
68,00 Euro
Rufzeichenzuteilung
20,00 Euro
Gesamt einmalig
88,00 Euro
Jährliche Kosten
Als Lizenzinhaber zahlst du zwei jährliche Beiträge:
Beitrag
Zweck
Betrag (ca.)
Frequenznutzungsbeitrag
Frequenzschutz
2,88 Euro (Beitragsjahr 2023)
EMV-Beitrag
Elektromagnetische Verträglichkeit
20,64 Euro (Beitragsjahr 2023)
Gesamt jährlich
Festsetzung erfolgt rückwirkend je Beitragsjahr (FSBeitrV), 2022: 29,22 Euro
23,52 Euro (2023)
Günstiger Einstieg möglich: Die jährlichen Lizenzkosten sind mit rund 25-30 Euro überschaubar. Allerdings können Funkgeräte und Antennen schnell mehrere hundert bis tausend Euro kosten - Amateurfunk kann ein teures Hobby werden. Für den Start reicht aber ein einfaches Handfunkgerät ab rund 30 Euro (Stand Oktober 2026). Mehr dazu unter Erste Ausrüstung kaufen.
Funklizenz Klasse N Prüfung
Die Prüfung für die Funklizenz Klasse N wird von der Bundesnetzagentur abgenommen und besteht aus drei Teilen:
Prüfungsteil
Fragen
Zeit
Bestanden
Vorschriften (V)
25
45 Min
19 richtig (76%)
Betriebliche Kenntnisse (B)
25
45 Min
19 richtig (76%)
Technik Klasse N
25
45 Min
19 richtig (76%)
Die Prüfung findet als Multiple-Choice-Test statt. Jede Frage hat vier Antwortmöglichkeiten, von denen genau eine richtig ist. Insgesamt beantwortest du 75 Fragen in bis zu 2 Stunden 15 Minuten reiner Bearbeitungszeit (3 x 45 Minuten nach der Prüfungsordnung, Vfg 29/2024).
Mündliche Nachprüfung: Wenn du genau einen Teil verfehlst und dort 17 oder 18 richtige Antworten hast, kann der Prüfungsvorsitzende eine mündliche Nachprüfung in diesem Teil anbieten (Vfg 29/2024, eine Ermessensentscheidung). Nicht bestandene Teile können in einer Wiederholungsprüfung nachgeholt werden - bereits bestandene Teile bleiben 2 Jahre gültig.
Prüfungstermine
Die Bundesnetzagentur bietet Prüfungen an 11 Standorten in Deutschland an. Termine findest du auf der Übersicht der Prüfungstermine oder direkt bei der BNetzA.
Bestätigung abwarten: Du erhältst eine Einladung mit allen Details
Alternativ per Post: Bundesnetzagentur, Dienstleistungszentrum 10, Alter Hellweg 56, 44379 Dortmund
Funklizenz Klasse N Ausbildung
Für die Vorbereitung auf die Funklizenz Klasse N gibt es verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten:
Ausbildungskurse beim DARC
Der Deutsche Amateur-Radio-Club (DARC) bietet über seine Ortsverbände kostenlose Ausbildungskurse an. Diese finden meist wöchentlich statt und dauern 2-3 Monate. Die Ausbilder sind erfahrene Funkamateure, die ehrenamtlich arbeiten.
Online-Kurse
Verschiedene Plattformen bieten Online-Kurse zur Prüfungsvorbereitung an:
12db.de - Kostenlose Lernplattform mit interaktiven Lerneinheiten, Erklärungen zu jeder Frage und Prüfungssimulation
50ohm - die DARC-Lernplattform - Der offizielle Online-Lehrgang des Verbands, ebenfalls kostenlos und für Klasse N komplett verfügbar
Tipp: Alle Erklärungen zu den Technik-Fragen wurden von einem Funkamateur erstellt, der selbst 2025 die Klasse A bestanden hat. Mehr zur Entstehung von 12db.de →
Selbststudium
Die Amateurfunk Klasse N ist bewusst einsteigerfreundlich gestaltet. Die technischen Inhalte entsprechen dem Niveau der 8./9. Schulklasse. Mit regelmäßigem Lernen (1-2 Stunden täglich) ist die Prüfung in 4-8 Wochen zu schaffen.
Ausbildungsfunkbetrieb: Während der Ausbildung kannst du unter Aufsicht eines lizenzierten Funkamateurs bereits auf Sendung gehen. Du funkst dabei unter dem Rufzeichen des Ausbilders oder der Klubstation, bei Sprechfunk mit dem Zusatz "/Trainee" (z.B. DL1AO/Trainee), bei CW und digitalen Betriebsarten mit "/T" (§ 11 und § 12 AFuV). Alte DN-Ausbildungsrufzeichen haben Bestandsschutz bis 31.12.2028.
Funklizenz Klasse N Fragebogen
Der offizielle Fragebogen (Fragenkatalog) für die Klasse N wird von der Bundesnetzagentur veröffentlicht und enthält alle Prüfungsfragen:
Das Amateurfunkzeugnis (Prüfungsbescheinigung) und die Funklizenz (Zulassung) sind zwei getrennte Dinge:
Dokument
Was ist das?
Wofür?
Amateurfunkzeugnis
Prüfungsbescheinigung
Nachweis der bestandenen Prüfung
Zulassungsurkunde
Die eigentliche Lizenz
Berechtigung zum Senden
Rufzeichen
Deine Funkkennung
Identifikation im Funkverkehr
Nach bestandener Prüfung erhältst du das Amateurfunkzeugnis. Die Zulassung (Lizenz) und das Rufzeichen musst du anschließend separat bei der Bundesnetzagentur beantragen.
Das DN9-Rufzeichen
Als Klasse-N-Inhaber erhältst du ein Rufzeichen mit dem Präfix DN9:
DN9AB - mit 2 Buchstaben (selten, da meist vergeben)
DN9ABC - mit 3 Buchstaben (Standard)
Die Struktur deutscher Amateurfunkrufzeichen: 2 Buchstaben Präfix (DA-DR ohne DE/DI), 1 Ziffer, 2-3 Buchstaben Suffix.
Wunschrufzeichen: Du kannst bei der Beantragung ein Wunschrufzeichen angeben. Es besteht jedoch kein Anspruch auf Zuteilung - wenn dein Wunsch bereits vergeben ist, erhältst du ein anderes freies Rufzeichen.
Hinweis: Die Reihen DN0 bis DN8 (Klubstation Klasse E und alte Ausbildungsrufzeichen) führt der Rufzeichenplan der BNetzA (Vfg 15/2025) als auslaufend. Ausbildungsrufzeichen DN1AA bis DN8ZZZ werden seit dem 24.06.2025 nicht mehr zugeteilt. Klubstationen der Klasse N erhalten Rufzeichen aus der Reihe DA8.
Rufzeichen prüfen
Ob dein Wunschrufzeichen noch frei ist, kannst du vorab prüfen:
12db Rufzeichen-Tool: Plane dein Wunschrufzeichen und prüfe, welche DN9-Suffixe noch frei sind - mit Historie seit 2015.
Alle Betriebsarten sind erlaubt: FM, SSB, digitale Modi (FT8, DMR, C4FM, D-Star), Satellitenfunk und sogar CW (Morsetelegrafie) - probiere den Morsecode-Übersetzer.
Nur in Deutschland: Die Klasse N ist aktuell nur in Deutschland gültig. Für Funkbetrieb im Ausland benötigst du mindestens die Klasse E mit CEPT-Novice-Lizenz.
Funklizenz Klasse N - Das 10-Meter-Band für weltweite Kontakte
Das 10-Meter-Band (28,0-29,7 MHz) ist das spannendste Band für Klasse-N-Inhaber, denn hier sind weltweite DX-Verbindungen möglich - auch mit nur 10 Watt. Der Schlüssel liegt in der Sonnenaktivität und den Ausbreitungsbedingungen der Ionosphäre.
Sonnenzyklus 25 - nach dem Maximum
Wir befinden uns im Sonnenzyklus 25, der im Dezember 2019 begann. Sein Maximum lag im Oktober 2024 (geglättete Sonnenfleckenzahl 161), seither nimmt die Aktivität ab.
Kennzahl
Bedeutung
Maximum (Oktober 2024)
September 2026
SFI
Solar Flux Index - Maß für Sonnenaktivität
oft über 150
Monatsmittel rund 105
SSN
Sonnenfleckenzahl
geglättet 161
Monatswert rund 60
MUF
Höchste nutzbare Frequenz
regelmäßig über 28 MHz
tagsüber zeitweise über 28 MHz
Einordnung: 10 m öffnet in der abfallenden Phase des Zyklus seltener als 2024, tagsüber und im Sommer über Sporadic-E aber weiterhin regelmäßig. Die aktuellen Werte stehen auf der Funkwetter-Seite.
Wann ist das 10-Meter-Band offen?
Es gibt zwei Ausbreitungsarten, die auf 10 Metern für DX sorgen:
F2-Schicht (Sonnenaktivität)
Wann: Tagsüber, bei hohem SFI
Reichweite: Weltweit (3.000-20.000 km)
Dauer: Stundenlang stabil
Saison: Ganzjährig bei hoher Sonnenaktivität
Richtung: Folgt der Sonne um die Erde
Sporadic-E (unabhängig)
Wann: Vormittag und Abend
Reichweite: 500-2.200 km
Dauer: Minuten bis Stunden
Saison: Mai-August (Peak Juni)
Signale: Oft sehr stark, aber unvorhersehbar
Die F2-Schicht ermöglicht bei guten Bedingungen interkontinentale Verbindungen. Die Öffnungen folgen der Sonne:
Tageszeit
Typische DX-Richtungen
Morgens
Europa, Afrika, Naher Osten
Mittags
Nord- und Südamerika
Nachmittags
Pazifik, Ostasien, Australien
Faustregel: SFI über 150 + K-Index unter 3 = beste Bedingungen. An solchen Tagen kann das 10m-Band von Sonnenaufgang bis nach Sonnenuntergang offen sein.
FT8 - Der ideale Einstieg ins DX
FT8 ist für Klasse-N-Einsteiger der perfekte Weg zu ersten DX-Erfolgen. Der digitale Modus funktioniert auch mit schwachen Signalen und einfacher Ausrüstung.
Warum FT8 für Klasse N? Mit 10 Watt und einem 5-Meter-Dipol sind weltweite Kontakte möglich. FT8 benötigt theoretisch nur 1/1000 der Leistung von SSB für die gleiche Verbindung.
Beobachte die Aktivität in Echtzeit auf PSK Reporter - dort siehst du, wer gerade wen hört.
SSB - Sprechfunk auf 10 Metern
Für SSB-Sprechfunk ist das Segment 28.300-28.500 MHz vorgesehen. Bei guten Bedingungen herrscht hier reger Betrieb mit Stationen aus aller Welt.
Für den Einstieg reicht ein einfaches Handfunkgerät (unverbindliche Marktpreise, Stand Oktober 2026):
Gerät
Preis ab
Bänder
Yaesu FT-4XE
ca. 75 Euro
2m/70cm
Yaesu FT-65E
ca. 100 Euro
2m/70cm
Icom IC-T10 (wasserdicht)
ca. 230 Euro
2m/70cm
Für das 10-m-Band benötigst du ein separates Gerät (z.B. ein Multiband-Transceiver oder ein gebrauchtes KW-Gerät). Ausführliche Tipps findest du unter Erste Ausrüstung kaufen.
Vorteile der Klasse N
Die Klasse N bietet trotz ihrer Einschränkungen einige handfeste Vorteile:
Schneller Einstieg: Mit 4-8 Wochen Lernzeit der kürzeste Weg zur Funklizenz
Weniger Technik: 195 Technik-Fragen statt 463 (Klasse E) oder 716 (Klasse A)
Mehr als Jedermannfunk: 6,1 W ERP auf 2 m und 70 cm übertreffen PMR446 (0,5 W ERP) und Freenet (1 W ERP) deutlich
Vielfältige Betriebsarten: FT8, Satellitenfunk, LoRa-APRS, Packet Radio - nicht nur Sprechfunk
Legale Nutzung: Günstige Handfunkgeräte (z.B. Baofeng) dürfen legal betrieben werden
Flexibler Aufstieg: Jederzeit auf Klasse E oder A aufstocken - V und B bleiben gültig
Ideal zum Ausprobieren: Die Klasse N eignet sich perfekt, um herauszufinden, ob Amateurfunk das richtige Hobby ist - ohne monatelanges Lernen. Wer Gefallen findet, kann später problemlos aufstocken.
Nachteile und Kritikpunkte
Die Klasse N hat auch Einschränkungen, die du kennen solltest:
Begrenzte Reichweite: 6,1 W ERP auf UKW reichen für lokale QSOs und Relais, aber für weite Strecken wird es schwierig
Keine Kurzwelle: Außer dem 10-m-Band (das oft ruhig ist) kein Zugang zu den DX-Bändern
Nur in Deutschland: Im Urlaub oder auf Reisen darfst du nicht funken - keine CEPT-Anerkennung
Aufwand vs. Nutzen: Manche Kritiker bemängeln, dass der Lernaufwand für V und B gleich bleibt, aber die Rechte eingeschränkt sind
Ehrliche Einschätzung: Die Klasse N ist ein Kompromiss. Wer bereits weiß, dass er Kurzwelle oder Auslandsfunk nutzen will, sollte direkt mit Klasse E starten. Wer unsicher ist oder wenig Zeit hat, für den ist N ein guter Einstieg.
Für wen ist die Amateurfunk Klasse N geeignet?
Die Klasse N ist besonders sinnvoll für:
Schnupperer: Du willst erstmal testen, ob Amateurfunk etwas für dich ist
Zeitknappe: Du hast nur wenige Wochen Zeit zur Vorbereitung
Lokalfunker: Dir reicht der Kontakt zu Funkamateuren in deiner Region
Digitalfunker: Du interessierst dich primär für DMR, D-Star oder C4FM über Hotspots
Experimentierfreudige: Du willst mit LoRa, APRS oder Satellitenfunk experimentieren
Du kannst jederzeit auf eine höhere Klasse aufstocken. Dabei musst du nur den zusätzlichen Technik-Teil prüfen lassen - die bereits bestandenen Teile (Vorschriften und Betrieb) bleiben gültig.
Aufstieg
Zusätzliche Prüfung
Neue Rechte
N → E
Technik Klasse E
KW (160m, 80m, 15m, 10m), UKW, 100 W, CEPT-Novice
N → A
Technik Klasse A
Alle Bänder, 750 W, CEPT-Full
Bei Aufstieg von Amateurfunk Klasse N erhältst du ein neues Rufzeichen mit anderem Präfix (DO für E, diverse für A).
Nächster Schritt Klasse E: Mit der Klasse E erhältst du Zugang zu Kurzwelle und darfst auch im Ausland funken. Alle Infos zu Kosten, Prüfung und Fragebogen findest du auf der Seite Funklizenz Klasse E.
Direkt zu Klasse A: Du kannst auch direkt von N auf A aufstocken und erhältst alle Kurzwellenbänder, 750 Watt und volle CEPT HAREC Anerkennung. Alle Infos findest du auf der Seite Funklizenz Klasse A.
Detaillierter Vergleich: Alle drei Klassen mit Frequenzen, Leistung und Kosten im direkten Vergleich findest du auf der Seite Amateurfunk-Klassen N, E und A.
Häufige Fragen zu Amateurfunk Klasse N
Was ist Amateurfunk Klasse N?
Amateurfunk Klasse N ist die seit Juni 2024 neue Einsteigerklasse für Funkamateure in Deutschland. Sie ermöglicht den Betrieb auf den Bändern 10 m, 2 m und 70 cm mit maximal 10 Watt. Die Klasse N richtet sich an Einsteiger, die das Hobby kennenlernen möchten, bevor sie auf Klasse E oder A aufstocken.
Was kostet Amateurfunk Klasse N?
Die Funklizenz Klasse N kostet einmalig 88 Euro (Prüfungsgebühr 68 Euro + Rufzeichenzuteilung 20 Euro). Dazu kommen jährliche Beiträge von rund 25-30 Euro je Beitragsjahr (Frequenznutzungs- und EMV-Beitrag).
Wie schwer ist die Prüfung für Amateurfunk Klasse N?
Die Klasse N ist bewusst einsteigerfreundlich gestaltet. Die technischen Inhalte entsprechen dem Niveau der 8./9. Schulklasse. Die Prüfung besteht aus Multiple-Choice-Fragen mit vier Antwortmöglichkeiten. Du musst in jedem der drei Teile mindestens 76% richtig beantworten. Nicht bestandene Teile können in einer Wiederholungsprüfung nachgeholt werden.
Wie lange dauert die Vorbereitung?
Mit regelmäßigem Lernen (1-2 Stunden täglich) ist die Prüfung in 4-8 Wochen zu schaffen. Ausbildungskurse beim DARC dauern meist 2-3 Monate mit wöchentlichen Treffen. Mit der kostenlosen Lernplattform kannst du jederzeit im eigenen Tempo üben.
Was darf ich mit Klasse N?
Mit Klasse N darfst du auf 10 m, 2 m und 70 cm mit maximal 10 Watt senden. Alle Betriebsarten sind erlaubt: FM, SSB, CW, digitale Modi (FT8, DMR, C4FM, D-Star) und Satellitenfunk. Die Lizenz gilt allerdings nur in Deutschland.
Welches Rufzeichen bekomme ich mit Klasse N?
Mit Klasse N erhältst du ein Rufzeichen mit dem Präfix DN9, zum Beispiel DN9ABC. Du kannst bei der Beantragung ein Wunsch-Suffix angeben. Ob es verfügbar ist, kannst du vorab mit der Rufzeichen-Suche prüfen.
Darf ich mit der Funklizenz Klasse N im Ausland funken?
Nein, die Klasse N ist aktuell nur in Deutschland gültig. Für Funkbetrieb im Ausland benötigst du mindestens die Klasse E mit CEPT-Novice-Anerkennung.
Lohnt sich Klasse N oder soll ich gleich Klasse E machen?
Das hängt von deinen Zielen ab. Klasse N ist ideal zum Schnuppern und schnellen Einstieg (4-8 Wochen Lernzeit). Klasse E bietet mehr Frequenzen, mehr Leistung und Auslandsfunk, braucht aber 2-4 Monate. Du kannst jederzeit von N auf E aufstocken.
Was ist der Unterschied zwischen Klasse N und E?
Hauptunterschiede: Klasse E bietet 100 Watt statt 10 Watt, Zugang zu Kurzwelle (160m, 80m, 15m) statt nur 10m, und CEPT-Anerkennung für Funkbetrieb im Ausland. Die Prüfung ist umfangreicher (1.034 statt 571 Fragen).
Was ist der Unterschied zwischen Amateurfunk Klasse N und Funklizenz Klasse N?
Kein Unterschied - beides meint dasselbe. "Amateurfunk Klasse N" bezeichnet die Lizenzklasse, "Funklizenz Klasse N" die offizielle Zulassung, die du nach der Prüfung erhältst.