Die Funklizenz Klasse A ist die höchste deutsche Amateurfunkzulassung - die sogenannte "große Lizenz". Mit ihr erhältst du Zugang zu allen Amateurfunkbändern von 135 kHz bis 250 GHz und darfst mit bis zu 750 Watt senden. Dieser Artikel erklärt Kosten, Amateurfunkprüfung, Ausbildungsmöglichkeiten und den offiziellen Fragebogen.

Kurzfassung: Die Funklizenz Klasse A kostet einmalig ca. 101 Euro (Prüfung + Zuteilung) und jährlich rund 25-30 Euro je Beitragsjahr. Du erhältst ein Rufzeichen mit Präfix DL, DK, DF, DG, DH, DJ, DM o.ä. und darfst auf allen Amateurfunkbändern mit bis zu 750 Watt PEP senden. Internationale Anerkennung über CEPT/HAREC (T/R 61-02).

Du suchst eine einfachere Klasse? Die Funklizenz Klasse E bietet Kurzwelle und Auslandsfunk mit weniger Lernaufwand. Die Funklizenz Klasse N ist der schnellste Einstieg.

Erfolgsgeschichten von 12db-Nutzern

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Bestanden Klasse E Aufgestockt zur E in 8 Wochen Mit dem Simulationstrainung und dem Lernmodul fuer Erklärungen genial. Die Möglichkeit das man bei der Prüfungssimulation garantiert alle Fragen einmal hatte ist super. Und jetzt zum Tool fuer das neue Rufzeichen… 👍😊😎GGabrieleDO1GPMBericht lesen Bestanden Klasse A Von 0 auf A, 23 Tage Aktivität auf 12dB, 42 Prüfungssimulationen Vor Jahren hatte ich mal kurz gelernt mit einer Android Prüfungsapp, aber das hat nicht gut funktioniert für mich und ich habe es wieder aufgegeben. Nun hatte ich ein bisschen Urlaub, habe diese Seite neu entdeckt und auch wenn 50Ohm ausführlichere Inhalte bietet, gefällt mir hier vor allem dass die Erklärungen recht knapp gehalten sind und man schnell durch kommt. Dazu noch die gute Strukturierung, Übersicht des Fortschritts und die leichte gamification im Interface. Sowas hält mich an der Stange und so hab ich dann alle Kapitel, alle 1750 Fragen in 8 Tagen durchgezogen. Ich habe etwas praktische Elektronik-Erfahrung, das hat mir natürlich auch geholfen in den Technik-Teilen. Die Wochen danach bis zur Prüfung habe ich dann immer mal wieder Prüfungssimulationen gemacht, die markierten Fragen helfen da extrem effizient zu sein. Ich habe nur 12db genutzt, nur ganz ganz selten mal eine Frage von einer AI erklären lassen als Hilfsmittel. Wie im Titel geschrieben: Am Ende in meiner 12dB Statistik sind 23 Tage Aktivität, 42 Prüfungssimulationen, und nun zugegeben mit ein bisschen Mut zur Lücke die Prüfung Klasse A bestanden, den Technik A Teil mit 20/25 Punkten ;) Ohne diese Platform hätte ich es definitiv nicht so schnell geschafft. Vielen Dank!Mm3nnoBericht lesen Bestanden Klasse A Von 0 auf A - Null Problem! Mit 12db kann man sich super vorbereiten, die Prüfungssimulationen sind super, wenn man die ganze Theorie gelernt hat. Wenn man alles wirklich verstehen will, dann empfehle ich zusätzlich 50ohm. Dort die Theorie lernen und dann hier Prüfungssimulationen machen - durch die zufälligen Fragen und den Antworten in zufälliger Reihenfolge muss man zumindest die Frage und die Antworten überfliegen und klickt nicht immer auf die selbe Stelle. Jeden Tag einige Simulationen - dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen. So baut man Routine auf und ist selbst am Prüfungstag relativ entspannt. Die Prüfung wahr super, nach ein paar Minuten hat man das Ergebnis.PPip42Bericht lesen Bestanden Klasse N Klasse N für den Anfang, mal sehen, wie weit ich noch gehe 😀 Die Prüfungssimulation ist super hilfreich. Unsichere Fragen zu markieren ist auch ein tolles Hilfsmittel! Danke für 12dB!!!LLeoBericht lesen Bestanden Klasse N Super Lernplattform Habe hier einige Prüfungen simuliert und die mir schweren Fragen markiert, so konnte ich immer mehr Wissen aneignen und habe die Prüfung schnell geschafft!FFipsigelbBericht lesen Bestanden Klasse A Noch Einer von 0 auf Klasse A, aber bitte ohne Stress !!! Moin !!! Nach über 35 Jahren Funkabstinenz (damals noch CB-Funk, mit 14) hat es mich dieses Jahr irgendwie aufs Neue erwischt und nach ein paar Wochen DIY-Antennenbau (MagLoop, Blumentopf usw., sowie LNAs) und Lauschen per SDR auf allen Bändern war für mich schnell klar, das Hobby muss reaktiviert werden und dafür gleich als Herausforderung die Klasse A und das so schnell wie möglich. 😉 Trotz technischer Vorbildung (Studium der techn. Informatik) und einem Überangebot an Ehrgeiz muss ich nachträglich gestehen, dass neben dem Job und der Familie die angesetzten 2 Monate dafür wirklich sehr knapp bemessen waren. Neben Youtube-Kanälen wie Funkwelle und DL2YMR und Apps wie Hamfisted oder Funktrainer waren es vor allem die Portale von 50Ohm und 12db, die das Lernen dann doch sehr vereinfacht haben. Gerade 12db mit dem wirklich gut strukturiertem Lernansatz (Akademie, Quiz und Prüfungssimulation) hat mir beim Lernen sehr geholfen. Vielen Dank dafür Jungs und Mädels, tolle Seite !!! Nichtsdestotrotz waren das 2 Monate, in dem jede zeitliche Möglichkeit zum Lernen genutzt wurde und auch genutzt werden musste und die kaum Zeit für andere Dinge zuließ und die dann gestern mit dem Bestehen aller 5 Prüfungsteile endete. Im Nachhinein hätten es auch gerne 4 bis 6 Monate Lernzeit sein können. Mein Tipp also, lasst euch Zeit mit dem Lernen auch wenn der Wunsch endlich Funken zu dürfen doch sehr unter den Fingernägeln brennt !!! So denn, bis demnächst im Äther 😉AAndréBericht lesen Bestanden Klasse E Von 50ohm über bueffeln zu 12db zum Funkamateur Nachdem ich lange Jahre herumgeschlichen bin und mich nicht getraut habe, weckte die Einführung der Klasse N wieder das Interesse - wenn's nicht klappt, habe ich wenigstens N. Mit meinen Vorkenntnissen aus Seefunk- (GOC) und Behördenfunkbetrieb waren (anders als bei vielen) Betrieb und Vorschriften weniger ein Problem - aber die Technik! Mit den Videos von DL2YMR und 50ohm und dann weiter mit 50ohm und den Vorlesungen von DL0JMU kam ich dem Verständnis näher (auch wenn mir die Vorlesungen etwas zu mathematisch waren). Für die direkte Prüfungsvorbereitung wurde mir dann erst bueffeln empfohlen. Ja, ging. Doch dann stolperte ich über 12db und hatte den Durchbruch: Die kurzen Texte der Akademie halfen mir beim Verständnis auf die Sprünge, das Quiz festigte die Betriebs- und Vorschriftenkenntnisse, mit den Prüfungssimulationen machte ich mir die Lücken bewußt, die ich dann wieder in der Akademie nachlernte. Ab Juli (nahezu) täglich ein Quiz, je eine Technikprüfungssimulation N und E (alles zusammen knapp eine halbe Stunde). Völlig entspannt habe ich dann in Hamburg innerhalb von einer runden halben Stunde meine Kreuzchen gesetzt und bekam die Erfolgsmitteilung "Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Amateurfunkprüfung Klasse E". Am Folgetag lag die Prüfungsurkunde im Briefkasten, einen weiteren Tag später ist die Zulassung datiert, die dann nach wenigen Tagen eintraf. Erstes QSO in der OV-Relaisrunde am Abend. Jetzt erstmal spielen und dann mal schauen, was am interessantesten wird. Vielleicht dann in einiger Zeit Klasse A, bestimmt wieder mit 12db.OOlaf HoffmannDA6OHBericht lesen Bestanden Klasse A Wieder vom Amateurfunk-Virus infiziert... Meine erste Amateurfunkprüfung hatte ich bereits 2002 bestanden. Die damalige Klasse 3 heißt heute Klasse E. Im Jahr 2010 habe ich dann auf meine Zulassung verzichtet, da andere Dinge wichtiger waren und ich das Interesse verloren hatte. Vor ziemlich genau einem Jahr hat mich das Amateurfunk-Virus dann plötzlich wieder infiziert und ich habe mir ein neues Rufzeichen zuteilen lassen. Mein altes war leider bereits vergeben. In den folgenden Wochen reifte nach und nach mein Wunsch, auf Klasse A "aufzustocken". Als Medizintechnik-Ingenieur hatte ich einige Vorkenntnisse, die nur noch reaktiviert werden mussten. Hierfür nutze ich anfangs 50ohm (inklusive der tollen App), dann länger den puristischen Online-Prüfungssimulator von Thomas Fritzsche (DJ1TF) und schließlich in den letzten drei Wochen diese super Seite 12db. Alle drei haben absolut ihre Berechtigung und sind äußerst hilfreich. 12db bietet dabei mit Abstand das vielfältigste und innovativste Konzept. Schade, dass ich euch erst so spät entdeckt habe. Heute habe ich die 25 Fragen dann problemlos in nur 15 Minuten beantworten können - inklusive einer "Kontrollrunde". Vielen Dank an alle drei supertollen Angebote und hier insbesondere an 12db!DDanielDL6WDBericht lesen

Funklizenz Klasse A Kosten

Die Kosten für die Funklizenz Klasse A hängen davon ab, ob du die komplette Erstprüfung ablegst oder von einer niedrigeren Klasse aufstockst:

Prüfungsgebühren

PrüfungPrüfungsteileGebühr
Erstprüfung Klasse AV + B + Technik N + E + A81,00 Euro
Aufstockung N nach ATechnik E + A57,00 Euro
Aufstockung E nach ANur Technik A50,50 Euro

Rufzeichenzuteilung

Bei jeder neuen Lizenzklasse erhältst du ein neues Rufzeichen. Die Zuteilung kostet einmalig 20 Euro - egal ob Erstprüfung oder Aufstockung.

Stufenweiser Aufstieg möglich: Du kannst mit Klasse N oder Klasse E starten und später auf A aufstocken. Die bereits bestandenen Prüfungsteile (V, B, Technik N, Technik E) bleiben 2 Jahre gültig.

Jährliche Kosten

Als Lizenzinhaber zahlst du zwei jährliche Beiträge:

BeitragZweckBetrag (ca.)
Frequenznutzungsbeitrag (TKG)Frequenzschutz2,88 Euro (Beitragsjahr 2023)
EMV-Beitrag (EMVG)Elektromagnetische Verträglichkeit20,64 Euro (Beitragsjahr 2023)
Gesamt jährlichFestsetzung erfolgt rückwirkend je Beitragsjahr (FSBeitrV), 2022: 29,22 Euro23,52 Euro (2023)

Gesamtkosten im Überblick

Weg zur Klasse AEinmaligJährlich
Direkteinstieg Klasse Aca. 101 Eurorund 25-30 Euro je Beitragsjahr
Von Klasse N aufstockenca. 77 Euro (+ 88 Euro für N)rund 25-30 Euro je Beitragsjahr
Von Klasse E aufstockenca. 70,50 Euro (+ 93,50 Euro für E)rund 25-30 Euro je Beitragsjahr

Funklizenz Klasse A Prüfung

Die Prüfung für die Funklizenz Klasse A wird von der Bundesnetzagentur abgenommen und ist die umfangreichste aller drei Klassen:

Prüfungsaufbau (Erstprüfung)

PrüfungsteilFragenZeitBestanden
Vorschriften (V)2545 Min19 richtig (76%)
Betriebliche Kenntnisse (B)2545 Min19 richtig (76%)
Technik Klasse N2545 Min19 richtig (76%)
Technik Klasse E2545 Min19 richtig (76%)
Technik Klasse A2560 Min19 richtig (76%)

Die Prüfung findet als Multiple-Choice-Test statt. Jede Frage hat vier Antwortmöglichkeiten, von denen genau eine richtig ist. Insgesamt beantwortest du 125 Fragen in bis zu 4 Stunden reiner Bearbeitungszeit (4 x 45 + 60 Minuten nach der Prüfungsordnung, Vfg 29/2024).

Mündliche Nachprüfung: Wenn du genau einen Teil verfehlst und dort 17 oder 18 richtige Antworten hast, kann der Prüfungsvorsitzende eine mündliche Nachprüfung in diesem Teil anbieten (Vfg 29/2024, eine Ermessensentscheidung). Nicht bestandene Teile können in einer Wiederholungsprüfung nachgeholt werden - bereits bestandene Teile bleiben 2 Jahre gültig.

Aufstockungsprüfung E nach A

Wer bereits die Klasse E besitzt, muss nur noch den Technik-Teil A ablegen:

PrüfungsteilFragenZeitBestanden
Technik Klasse A2560 Min19 richtig (76%)

Der Technik-Teil A hat nach der Prüfungsordnung (Vfg 29/2024) 60 Minuten Zeit statt 45 Minuten wie die anderen Teile, da die Fragen anspruchsvoller sind und oft Berechnungen erfordern.

Prüfungstermine

Die Bundesnetzagentur bietet Prüfungen an 11 Standorten in Deutschland an:

  • Berlin, Cottbus, Dortmund, Erfurt, Eschborn
  • Göttingen, Hamburg, Hannover, München, Nürnberg, Reutlingen

Termine findest du auf der Übersicht der Prüfungstermine oder direkt bei der BNetzA.

Prüfungsanmeldung

So meldest du dich zur Amateurfunkprüfung an:

  1. Formular herunterladen: Antragsformular (PDF)
  2. Formular ausfüllen: Persönliche Daten, gewünschte Prüfungsklasse (A), Wunschtermin und -ort
  3. Einreichen per E-Mail: Amateurfunkpruefung@BNetzA.de
  4. Bestätigung abwarten: Du erhältst eine Einladung mit allen Details
Alternativ per Post:
Bundesnetzagentur, Dienstleistungszentrum 10, Alter Hellweg 56, 44379 Dortmund

Funklizenz Klasse A Ausbildung

Die Klasse A erfordert den größten Lernaufwand, ist aber mit der richtigen Vorbereitung gut zu schaffen:

12db Akademie - Kostenlose Lernplattform

Die 12db Akademie bietet umfangreiche Lerneinheiten für alle Technik-Klassen mit verständlichen Erklärungen und interaktiver Wissenskontrolle:

Technik Klasse A lernen

Alle 716 Technik-Fragen der Klasse A mit Erklärungen, Wissenskontrolle und Prüfungssimulation - komplett kostenlos.

Jetzt Klasse A lernen

Gerade bei der Klasse A lohnt es sich, zwei Quellen zu nutzen: einen durchgehenden Lehrgang für das Verständnis und einen Fragentrainer für die Wiederholung. Wie sich 50ohm.de und 12db im Vergleich unterscheiden und ergänzen, steht in der Übersicht zur DARC-Lernplattform.

Themengebiete der Klasse A

Die Technik Klasse A baut auf den Inhalten von N und E auf und vertieft diese deutlich:

  • Mathematische Grundlagen - Komplexe Zahlen, Logarithmen, Dezibel-Berechnungen
  • Elektrotechnik - Wechselstromkreise, Impedanz, komplexe Schaltungsanalyse
  • Halbleitertechnik - Verstärkerschaltungen, Operationsverstärker, Oszillatoren
  • Hochfrequenztechnik - Modulation, Mischer, PLL, Synthesizer
  • Sender und Empfänger - Superheterodyn, SDR, Transceiver-Aufbau
  • Antennen und Leitungen - Richtantennen, Anpassung, Leitungstheorie
  • Wellenausbreitung - Ionosphäre, Skip-Distanz, MUF/LUF (Live-Funkwetter)
  • Messtechnik - Spektrumanalyzer, Netzwerkanalysator, komplexe Messungen
  • EMV und Sicherheit - EMVU, Grenzwerte, Selbsterklärung
Anspruchsvoller als Klasse E: Die Klasse A erfordert deutlich tieferes technisches Verständnis. Während Klasse E oft mit Faustformeln arbeitet, musst du bei Klasse A die Zusammenhänge wirklich verstehen und Berechnungen durchführen können.

Weitere Ausbildungsmöglichkeiten

MethodeBeschreibungKosten
DARC-LehrgangPräsenzkurs im Ortsverband, meist 4-6 Monatemeist kostenlos
Moltrecht-BücherKlassische Standardwerke - basiert auf Fragen vor 2024, eher ungeeignetca. 70 Euro
HamfistedFragentrainer als iOS-Appkostenlos

Lernzeit und Schwierigkeit

Die Klasse A ist die anspruchsvollste Prüfung, aber mit systematischer Vorbereitung machbar:

AspektKlasse NKlasse EKlasse A
Lernzeit4-8 Wochen2-4 Monate3-6 Monate
Technik-Fragen195463716
SchwierigkeitSchulniveau 8./9. KlasseRealschule/GymnasiumAbitur/Ingenieur
MathematikGrundrechenarten+ Logarithmus, Dezibel+ Komplexe Zahlen
Empfehlung: Mit regelmäßigem Lernen (1-2 Stunden täglich) und der Akademie ist die Prüfung in 3-6 Monaten zu schaffen. Wer bereits Klasse E hat, braucht für die Aufstockung nur 2-3 Monate.

Funklizenz Klasse A Fragebogen

Der offizielle Fragebogen (Fragenkatalog) für die Klasse A wird von der Bundesnetzagentur veröffentlicht und enthält alle Prüfungsfragen:

Aufbau des Fragenkatalogs

TeilAnzahl FragenThemengebiete
Vorschriften (V)204 FragenAmateurfunkgesetz, Vorschriften, Frequenzzuweisungen
Betrieb (B)172 FragenBetriebsabwicklung, Q-Gruppen, Rufzeichen, Buchstabiertafel
Technik N195 FragenGrundlagen Elektrotechnik, einfache Schaltungen
Technik E463 FragenElektrotechnik, HF-Technik, Sender, Empfänger, Antennen
Technik A716 FragenVertiefte Technik, Berechnungen, komplexe Schaltungen
Gesamt1.750 Fragen

Aus diesem Pool werden bei der Prüfung jeweils 25 Fragen pro Teil zufällig ausgewählt.

Fragebogen online üben

Du kannst alle Fragen des offiziellen Fragenkatalogs hier online üben - mit Erklärungen zu jeder Frage und realistischer Prüfungssimulation.

Fragenkatalog Klasse A üben

Übe alle 1.750 Prüfungsfragen mit Erklärungen und Wissenskontrolle in den Lerneinheiten.

Jetzt Technik A lernen

Fragebogen als PDF

Der offizielle Fragenkatalog ist bei der Bundesnetzagentur als PDF verfügbar.

Offizieller Fragenkatalog (PDF)

Der vollständige Fragenkatalog der Bundesnetzagentur mit allen Prüfungsfragen für Klasse N, E und A.

PDF herunterladen

Das Klasse-A-Rufzeichen

12db Rufzeichen-Tool: Plane dein Wunschrufzeichen und prüfe, welche Suffixe noch frei sind - mit Historie seit 2015.
Zum Tool

Als Klasse-A-Inhaber erhältst du ein Rufzeichen mit einem der begehrten Präfixe:

PräfixBeispielBemerkung
DA1, DA2DA1ABCSelten, meist vergeben
DB1-DB9DB1XYZBeliebter Präfix
DC0-DC9DC4ABStandard
DD0-DD9DD5TTStandard
DF1-DF9DF3CBBeliebter Präfix
DG0-DG9DG7ROStandard
DH0-DH9DH1TWStandard
DJ0-DJ9DJ4UFStandard
DK1-DK9DK1ABCStandard
DL1-DL9DL1ABCKlassischer DL-Präfix
DM1-DM9DM2RMHistorisch DDR, heute normal
Wunschrufzeichen: Du kannst bei der Beantragung bis zu 3 Wunsch-Suffixe angeben. Kurze Rufzeichen (2 Buchstaben) sind begehrt und oft vergeben. Ob dein Wunschrufzeichen frei ist, kannst du vorab mit der Rufzeichen-Suche prüfen.

Was erlaubt die Klasse A?

Mit der Funklizenz Klasse A hast du Zugang zu allen Amateurfunkbändern mit der höchsten erlaubten Sendeleistung:

Kurzwelle (HF) - Alle DX-Bänder

BandFrequenzbereichMax. LeistungBesonderheit
160 m1,810 - 1,850 MHz750 W PEPNachtband, regional-europa
160 m1,850 - 1,890 MHz75 W PEP (Wochenende 750 W)sekundär
160 m1,890 - 2,000 MHz10 W PEP (Wochenende 750 W)sekundär
80 m3,500 - 3,800 MHz750 W PEPEuropaband, NVIS
60 m5,351 - 5,367 MHz15 W EIRPNur Klasse A!
40 m7,000 - 7,200 MHz750 W PEPNur Klasse A! DX-Band
30 m10,100 - 10,150 MHz150 W PEPNur Klasse A! CW/Digi
20 m14,000 - 14,350 MHz750 W PEPNur Klasse A! Top DX
17 m18,068 - 18,168 MHz750 W PEPNur Klasse A! WARC
15 m21,000 - 21,450 MHz750 W PEPDX bei hoher Sonnenaktivität
12 m24,890 - 24,990 MHz750 W PEPNur Klasse A! WARC
10 m28,0 - 29,7 MHz750 W PEPDX oder lokal

VHF, UHF und Mikrowelle

BandFrequenzbereichMax. Leistung
6 m50,0 - 50,4 MHz750 W PEP (nur ortsfest, horizontal polarisiert)
6 m50,4 - 52,0 MHz25 W PEP (nur ortsfest, horizontal polarisiert)
2 m144 - 146 MHz750 W PEP
70 cm430 - 440 MHz750 W PEP
23 cm1.240 - 1.300 MHz750 W PEP
13 cm2.320 - 2.450 MHz75 W PEP
9 cm und höherbis 250 GHz75 W PEP
Exklusiv für Klasse A: Die beliebten DX-Bänder 40 m und 20 m sowie 6 m (Magic Band) sind der Klasse A vorbehalten. Diese Bänder ermöglichen weltweite Verbindungen und sind für viele Funkamateure der Hauptgrund für den Aufstieg zur Klasse A.

CEPT HAREC - Weltweit funken

Der wichtigste Vorteil der Klasse A neben den Frequenzen: Die vollständige internationale Anerkennung. Dahinter stehen zwei CEPT-Empfehlungen: die CEPT-Lizenz nach T/R 61-01 für den Urlaubsbetrieb und das HAREC nach T/R 61-02 als Prüfungsnachweis.

Was ist HAREC?

HAREC steht für Harmonized Amateur Radio Examination Certificate. Es ist das nach CEPT-Empfehlung T/R 61-02 harmonisierte Prüfungszeugnis und bescheinigt, dass du das höchste Prüfungsniveau erfüllst. Das deutsche Amateurfunkzeugnis Klasse A ist automatisch eine HAREC-Bescheinigung. Mit ihr erhältst du im Gastland eine nationale Lizenz, ohne dort noch einmal eine Prüfung abzulegen.

Wo darfst du funken?

Für den vorübergehenden Betrieb im Ausland gilt die CEPT-Lizenz nach T/R 61-01, der die Klasse A entspricht. In den teilnehmenden Ländern darfst du damit bis zu drei Monate ohne weitere Genehmigung funken, immer nach den Regeln des Gastlandes. Das HAREC hilft dort, wo eine nationale Lizenz nötig ist:

RegionLänder
CEPT-Lizenz (T/R 61-01)Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Griechenland, Türkei, Niederlande, Belgien, Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Polen, Tschechien, Ungarn, Kroatien, Slowenien, UK und viele mehr
Nicht-CEPT (HAREC)Australien, Neuseeland, Israel, Südafrika, Japan, Hongkong u.a.
So funktioniert's: Im Ausland nutzt du normalerweise dein Heimatrufzeichen mit dem Präfix des Gastlands, etwa F/DL1ABC. Die CEPT-Lizenz gilt für vorübergehende Aufenthalte bis zu drei Monaten. Bei längeren Aufenthalten kann auf Basis von HAREC eine nationale Lizenz im Gastland erteilt werden, abhängig von den dortigen Vorschriften.

Unterschied zu Klasse E

Die Klasse E hat nur CEPT-Novice-Anerkennung, die in weniger Ländern gilt. Beliebte Urlaubsländer wie Frankreich, Italien, Spanien und Griechenland erkennen nur die volle CEPT-Lizenz (Klasse A) an.

Klasse A vs. Klasse E vs. Klasse N

Die Klasse A ist die Vollzulassung mit allen Rechten:

MerkmalKlasse NKlasse EKlasse A
Prüfungsgebühr68 Euro73,50 Euro81 Euro
Lernzeit4-8 Wochen2-4 Monate3-6 Monate
Technik-Fragen195463716
Gesamtfragen5711.0341.750
Max. Leistung10 W ERP (10 m), 6,1 W ERP (2 m, 70 cm)100 W PEP750 W PEP
KurzwelleNur 10 m4 BänderAlle Bänder
40m / 20mNeinNeinJa
6m (Magic Band)NeinNeinJa
InternationalNeinCEPT NoviceCEPT HAREC
RufzeichenDN9...DO...DL, DK, DF...
Detaillierter Vergleich: Alle drei Klassen mit Frequenzen, Leistung und Kosten im direkten Vergleich findest du auf der Seite Amateurfunk-Klassen N, E und A.

Ausrüstung für Klasse A

Die Klasse A erlaubt bis zu 750 W, aber die erste Station braucht das nicht: Fast alle Verbindungen weltweit gelingen mit 100 W und einer guten Drahtantenne, und wer die Bänder erst kennenlernt, ist mit einem Gerät der Mittelklasse besser bedient als mit einer Endstufe. Bewährte Einstiegsgeräte:

GerätPreis ab (Stand September 2026)Für wen
Yaesu FT-891ca. 680 Euro100 W ohne Tuner, kompakt, auch portabel
Yaesu FT-710 AESSca. 1.130 Euro100 W mit Tuner, sehr guter Empfänger
Icom IC-7300 MK2ca. 1.550 EuroNachfolger des meistverkauften KW-Geräts, seit Dezember 2025

Dazu kommen ein Netzteil mit 25 bis 30 A, eine Antenne und ab 10 W EIRP die Anzeige nach BEMFV. Gebraucht ist ein komplettes Setup für 300 bis 600 Euro zu haben; Geräte, Preise und die Checkliste für den Gebrauchtkauf stehen im Ratgeber Erste Ausrüstung kaufen.

Für wen lohnt sich Klasse A?

Die Klasse A ist die richtige Wahl, wenn du:

  • Weltweite Verbindungen auf Kurzwelle machen möchtest (DX)
  • Im Urlaub funken willst - HAREC wird in mehr Ländern anerkannt
  • Die beliebten Bänder 40m und 20m nutzen möchtest
  • Mit höherer Leistung arbeiten willst (750 W statt 100 W)
  • Das "Magic Band" 6m für Sporadic-E und Aurora nutzen möchtest
  • Keine Einschränkungen haben willst - die A-Lizenz ist die Vollzulassung
  • Langfristig dabei bleiben möchtest - lieber einmal richtig lernen
Ehrliche Einschätzung: Die Klasse A erfordert deutlich mehr Lernaufwand als E oder N. Der Vorteil: Du bekommst Zugang zu allen Kurzwellenbändern - insbesondere 40 m und 20 m, die zu den beliebtesten DX-Bändern gehören - sowie die höchste zulässige Sendeleistung und internationale HAREC-Anerkennung. Jede Klasse hat ihren Reiz: Mit Klasse N und E auf 10 m oder mit Klasse E auf 15 m lassen sich bei guten Bedingungen beeindruckende DX-Verbindungen erzielen.

Lernmaterial Klasse A - Warum es 12db.de gibt

Für Klasse N und E gibt es gute Ressourcen: 50ohm.de, die YouTube-Videos von DL2YMR und die Vorlesungen von Prof. Jung. Für die 716 Technik-Fragen der Klasse A sah es anders aus - strukturiertes Lernmaterial fehlte.

Deshalb habe ich 12db.de entwickelt: Erklärungen zu jeder Frage, strukturierte Lerneinheiten, realistische Prüfungssimulation. Am 1. Dezember 2025 habe ich damit selbst die Klasse A bestanden - seitdem funke ich als DL1AO.

Mehr über die Entstehung von 12db.de →

Klasse A Prüfungsvorbereitung

Nutze die Lernplattform, mit der der Gründer selbst die Prüfung bestanden hat - alle 716 Technik-Fragen mit Erklärungen.

Jetzt Klasse A lernen

Häufige Fragen zur Funklizenz Klasse A

Was kostet die Funklizenz Klasse A?

Die Erstprüfung Klasse A kostet ca. 101 Euro (Prüfungsgebühr 81 Euro + Rufzeichenzuteilung 20 Euro). Wer bereits Klasse E hat, zahlt für die Aufstockung nur 70,50 Euro. Dazu kommen jährliche Beiträge von rund 25-30 Euro je Beitragsjahr (Frequenznutzungs- und EMV-Beitrag).

Wie schwer ist die Klasse A Prüfung?

Die Klasse A ist die anspruchsvollste Amateurfunkprüfung. Der Technik-Teil A umfasst 716 Fragen und erfordert echtes Verständnis der Hochfrequenztechnik und Berechnungen. Mit systematischer Vorbereitung über 3-6 Monate ist die Prüfung aber gut zu schaffen.

Wie lange dauert die Vorbereitung auf Klasse A?

Für die komplette Erstprüfung solltest du 3-6 Monate einplanen (Erfahrungswert bei 5-7 Stunden Lernen pro Woche). Wer bereits Klasse E hat, braucht für die Aufstockung nur 2-3 Monate. DARC-Ausbildungskurse dauern meist 4-6 Monate mit wöchentlichen Treffen.

Gibt es gutes Lernmaterial für Klasse A?

Für Klasse N und E gibt es viele Ressourcen. Für Klasse A war das Angebot lange lückenhaft. 12db.de bietet strukturierte Lerneinheiten mit Erklärungen zu allen 716 Technik-Fragen - kostenlos und mit Prüfungssimulation.

Was darf ich mit Klasse A?

Mit Klasse A darfst du auf allen Amateurfunkbändern von 135 kHz bis 250 GHz funken - einschließlich der beliebten DX-Bänder 40m und 20m, die Klasse E nicht hat. Die maximale Sendeleistung beträgt bandabhängig bis zu 750 Watt PEP. Mit der CEPT-Lizenz (T/R 61-01) darfst du in den teilnehmenden Ländern bis zu drei Monate ohne weitere Genehmigung funken.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse E und A?

Klasse A bietet: 750 Watt statt 100 Watt, alle Kurzwellenbänder (inkl. 40m, 30m, 20m, 17m, 12m) statt nur 4 Bänder, das 6m-Band, und CEPT HAREC statt nur CEPT-Novice für mehr Länder. Die Prüfung ist umfangreicher (1.750 statt 1.034 Fragen).

Welches Rufzeichen bekomme ich mit Klasse A?

Mit Klasse A erhältst du ein Rufzeichen mit einem der klassischen Präfixe: DL, DK, DF, DG, DH, DJ, DM, DB, DC oder DD. Beispiel: DL1ABC. Du kannst bei der Beantragung bis zu 3 Wunsch-Suffixe angeben.

Kann ich direkt Klasse A machen ohne N oder E?

Ja! Du kannst direkt mit der Klasse-A-Prüfung einsteigen. Die Prüfung enthält dann alle 5 Teile (V, B, Technik N, E, A). Ein Umweg über N oder E ist nicht nötig.

Lohnt sich Klasse A?

Klasse A lohnt sich, wenn du weltweite Kurzwellen-Verbindungen (DX) machen, im Urlaub funken oder die beliebten Bänder 40m und 20m nutzen möchtest. Außerdem ist nur mit Klasse A der Betrieb von fernbedienten Stationen (Remote-Stationen) erlaubt. Für lokalen Relaisfunk oder digitale Modi wie DMR reicht oft auch Klasse E oder N. Die A-Lizenz ist die Vollzulassung ohne Einschränkungen.

Brauche ich Mathe für Klasse A?

Ja, für Klasse A sind mathematische Grundkenntnisse erforderlich. Du solltest mit Bruchrechnung, Logarithmen und dem Dezibel-System umgehen können. Komplexe Zahlen kommen vor, werden aber in den Lernmaterialien erklärt. Ein Taschenrechner ist bei der Prüfung erlaubt.

Wie lange ist die Klasse A Lizenz gültig?

Das Amateurfunkzeugnis Klasse A ist unbegrenzt gültig - es läuft nie ab. Die Zulassung (Lizenz mit Rufzeichen) muss nicht verlängert werden, solange du die jährlichen Beiträge zahlst. Auch bei längerer Funkpause bleibt dein Zeugnis gültig.

Was ist CEPT HAREC?

HAREC (Harmonized Amateur Radio Examination Certificate) ist das nach CEPT-Empfehlung T/R 61-02 harmonisierte Prüfungszeugnis. Es bescheinigt das höchste Prüfungsniveau und wird in den CEPT-Ländern sowie in weiteren Ländern wie Australien, Neuseeland und Japan anerkannt. Das deutsche Amateurfunkzeugnis Klasse A ist automatisch eine HAREC-Bescheinigung. Der Urlaubsbetrieb läuft dagegen über die CEPT-Lizenz nach T/R 61-01.

Quellen

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