Der Yaesu FTX-1 ist ein Allmode-Transceiver für Kurzwelle, 6 m, 2 m und 70 cm. Als FTX-1 Field arbeitet er mit Akku und bis zu 6 W Sendeleistung, an einer externen 13,8-V-Versorgung mit bis zu 10 W. Mit der Endstufe SPA-1 wird daraus der FTX-1 Optima mit 100 W auf Kurzwelle und 6 m sowie 50 W auf 2 m und 70 cm.

Beide Ausführungen nutzen denselben Transceiver und unterscheiden sich bei Stromversorgung, Antennenbuchsen und Antennentuner.

FTX-1 Field
6 W
am Akku, 10 W an 13,8 V
FTX-1 Optima
100 W
50 W auf 2 m und 70 cm
Bänder
KW bis 70 cm
160 m bis 70 cm, SSB, CW, AM, FM, C4FM
Gewicht
1,25 kg
Field, Optima 3,9 kg

Field oder Optima?

Kern beider Ausführungen ist der Field Head mit Empfänger, Display und eigenem 10-W-Sender, 213 × 89 × 55 mm groß. Beim Field steckt hinten der Akku SBR-52LI, beim Optima steckt der Field Head auf der Endstufe SPA-1. Die SPA-1 gibt es auch einzeln, ein Field lässt sich also später zum Optima erweitern.

FTX-1 Field
  • Für SOTA, POTA und andere portable Einsätze mit Akku
  • 1,25 kg, zwei BNC-Buchsen
  • Kein eingebauter Tuner, der FC-80 wird angesteckt
  • Für Klasse N geeignet, die ERP-Grenze bleibt zu beachten
FTX-1 Optima
  • Für Heimstation, Mobilbetrieb am Bordnetz und Contest
  • 3,9 kg, Netzteil mit mindestens 25 A nötig
  • Tuner eingebaut, zwei Antennenbuchsen für KW
  • Bedienteil abnehmbar, etwa für einen Ständer

6 W oder 100 W

100 W sind 12,2 dB mehr als 6 W, nach der IARU-Empfehlung für S-Meter mit 6 dB je Stufe etwa zwei S-Stufen. Bei sonst gleichen Bedingungen wird aus S7 mit 100 W also etwa S5 mit 6 W. Von 6 auf 10 W sind es nur 2,2 dB, weniger als eine halbe S-Stufe.

Senden mit Klasse N, E und A

Welche Bänder des FTX-1 du nutzen darfst und mit welcher Leistung, hängt von der Klasse ab, auf 6 m zusätzlich von Betriebsauflagen. Der Lizenzcheck vergleicht die Leistung jeder Ausführung mit den Grenzen der Amateurfunkverordnung.

Lizenzcheck für den FTX-1

Alle Bänder als Tabelle
BandKlasse NKlasse EKlasse AFTX-1 Field am AkkuFTX-1 Field an 13,8 VFTX-1 Optima
160 m
Am Wochenende ab 1850 kHz bis 750 W PEP (Klasse A) und 100 W PEP (Klasse E), dann ist dort auch Contestbetrieb erlaubt.
-1810 bis 1850 kHz: 100 W PEP
1850 bis 1890 kHz: 75 W PEP
1890 bis 2000 kHz: 10 W PEP
1810 bis 1850 kHz: 750 W PEP
1850 bis 1890 kHz: 75 W PEP
1890 bis 2000 kHz: 10 W PEP
6 W10 W100 W
80 m-100 W PEP750 W PEP6 W10 W100 W
60 m--9,14 W ERP???
40 m--750 W PEP6 W10 W100 W
30 m
Kein Contestbetrieb.
--150 W PEP6 W10 W100 W
20 m--750 W PEP6 W10 W100 W
17 m--750 W PEP6 W10 W100 W
15 m-100 W PEP750 W PEP6 W10 W100 W
12 m--750 W PEP6 W10 W100 W
10 m10 W ERP100 W PEP750 W PEP6 W10 W100 W
6 m
Nur ortsfeste Stationen und nur horizontale Polarisation.
--50 bis 50,4 MHz: 750 W PEP
50,4 bis 52 MHz: 25 W PEP
6 W10 W100 W
2 m6,1 W ERP75 W PEP750 W PEP6 W10 W50 W
70 cm6,1 W ERP75 W PEP750 W PEP6 W10 W50 W

Grenzen nach der Amateurfunkverordnung (AFuV), Anlage 1, gesetze-im-internet.de. Geräteleistung nach der Bedienungsanleitung von Yaesu. PEP ist die Spitzenleistung am Senderausgang, ERP die Strahlungsleistung bezogen auf den Dipol. Rechenhilfe ohne Gewähr, maßgeblich sind AFuV und Bundesnetzagentur.

⚠️ Klasse N und QRP-Modus
Der QRP-Modus begrenzt die Senderleistung auf allen Bändern auf 5 W. Für Klasse N gilt die Grenze aber für die ERP, also nach Kabel und Antenne, bezogen auf den Dipol.
12db-Berechnung 5 W, 1 dB Kabeldämpfung und eine Antenne mit 3 dBd Gewinn ergeben 5 W + 2 dB = 7,9 W ERP und damit mehr als die 6,1 W, die auf 2 m erlaubt sind. Mit dieser Antenne sind höchstens 3,8 W zulässig. Ob ein Antennengewinn in dBi oder dBd angegeben ist, steht im Datenblatt. Zulässige Sendeleistung berechnen

Auflagen auf 6 m

Auf 6 m darf nur Klasse A senden. Zwischen 50 und 52 MHz sind laut Amateurfunkverordnung, Anlage 1 zudem "ausschließlich Aussendungen mit horizontaler Polarisation zulässig", und die Nutzung ist "auf ortsfeste Amateurfunkstellen beschränkt". Eine senkrechte Portabelantenne erfüllt die Polarisationsvorgabe nicht. Was bei einem vorübergehenden Aufbau als ortsfest gilt, legt die Verordnung nicht fest.

ERP, PEP und Bandgrenzen gehören zum Prüfungsstoff aller drei Klassen. Bei 12db übst du sie mit den Fragen der Bundesnetzagentur.
Prüfungsvorbereitung starten

Einschränkungen

EigenschaftBedeutung
Kein Tuner im FieldPasst die Antenne nicht auf 50 Ohm, ist der FC-80, der FC-90 oder ein anderer Tuner nötig. Entscheidend ist die Impedanz am Sender, nicht die Resonanz allein.
Kein Empfang auf zwei KW-BändernZwei Bänder gleichzeitig nur, wenn höchstens eines davon Kurzwelle ist, etwa 20 m und 70 cm.
PMGÜberwacht bis zu fünf Kanäle zwischen 108 und 470 MHz und zeigt ihre Belegung gleichzeitig als Balken. Dafür werden die Kanäle abgesucht, fünf Gespräche gleichzeitig zu hören geht damit nicht.
60 m und 4 mDie deutsche Anleitung nennt beide nur für die britische Ausführung. 60 m darf in Deutschland nur Klasse A nutzen, mit höchstens 9,14 W ERP. Ob die deutsche Ausführung dort sendet, bestätigt die Anleitung nicht.
DauersendenFür langes Senden an 13,8 V, etwa bei FT8, empfiehlt Yaesu den Lüfter SCF-1.

Empfänger

Der FTX-1 ist ein SDR. Unter 48 MHz tastet er das Antennensignal direkt ab, darüber auf einer Zwischenfrequenz, 44,5 bis 49,5 MHz im Hauptempfänger (MAIN) und 41,3 bis 44,3 MHz im Nebenempfänger (SUB). Auf Kurzwelle und 6 m stehen ein Vorverstärker (AMP1, etwa 10 dB), zwei in Reihe (AMP2, etwa 20 dB) oder IPO ohne Vorverstärker zur Wahl. IPO verbessert den Empfang vor allem auf den unteren Bändern, wenn viele starke Signale ankommen. AMP2 gibt der Empfindlichkeit Vorrang.

Wie lange hält der Akku?

Yaesu gibt für den Akku SBR-52LI (10,8 V, 6400 mAh, nominal rund 69 Wh) 9 Stunden mit 6 W in SSB auf Kurzwelle an und 8 Stunden mit 6 W in FM auf 2 m und 70 cm. Beide Werte gelten für den Lastzyklus 6-6-48: je Minute 6 s senden, 6 s empfangen mit Signal und 48 s Bereitschaft, also 10 % Sendeanteil. CQ-Rufe auf einer Aktivierung oder FT8 haben einen deutlich höheren Sendeanteil.

12db-Berechnung Nennkapazität 6,4 Ah geteilt durch den mittleren Strom, mit den Strömen aus den technischen Daten: 2,5 A beim Senden mit 6 W, 0,9 A beim Empfang mit Signal, 0,6 A ohne Signal.

  • Nur hören, Lautsprecher still: 10,7 h bei 0,60 A
  • Nur hören, mit Ton: 7,1 h bei 0,90 A
  • Lastzyklus 6-6-48 mit Dauerträger (FM, CW-Taste gedrückt): 7,8 h bei 0,82 A
  • FT8 (je 30 s einmal 12,64 s senden, sonst Empfang mit Signal): 4,1 h bei 1,57 A

Die berechneten 7,8 Stunden für FM liegen nahe an den 8 Stunden, die Yaesu angibt. Für SSB nennt Yaesu 9 Stunden. Zurückgerechnet entspricht das einem mittleren Sendestrom von etwa 1,4 statt 2,5 A, plausibel, weil SSB die volle Leistung nur in Sprachspitzen erreicht. Bei FT8 läuft jede Sendeperiode mit voller Leistung, deshalb bleibt es bei rund 4 Stunden. Spannungsverlauf, Abschaltschwelle, Alterung und Temperatur bildet das Modell nicht ab, eine Messung ist es nicht.

Laden und Betrieb am Ladegerät

Der Akku lädt im Gerät an 13,8 V (5 A) oder an einem USB-PD-Ladegerät mit mindestens 45 W (15 V, 2 A), außerdem einzeln über seine eigene USB-C-Buchse, dann aber nicht am Funkgerät. Eine volle Ladung dauert bei ausgeschaltetem Funkgerät etwa 7 Stunden, eingeschaltet länger. Diese Bedingung steht nur in der englischen Anleitung.

Mit eingesetztem Akku lässt sich der Field auch an einem USB-PD-Ladegerät betreiben. Während des Empfangs wird der Akku geladen, beim Senden unterbricht das Gerät den Ladevorgang. Ohne eingesetzten Akku ist am Ladegerät nur Empfang möglich. Offen ist, ob er am Ladegerät mit 6 oder 10 W sendet, die Anleitung nennt 10 W nur für 13,8 V, und ob der Akku bei FT8 voll bleibt, wenn das Laden etwa die Hälfte der Zeit ruht.

Stromversorgung des Optima

Der Optima zieht bei 100 W rund 21 A. An 13,8 V sind das rechnerisch knapp 290 W Leistungsaufnahme für 100 W Ausgangsleistung, ein erheblicher Teil wird zu Wärme. Yaesu verlangt ein Netzteil mit mindestens 25 A. Ein 10-A-Netzteil, das für den Field reicht, ist für den Optima deshalb ungeeignet.

Größenvergleich

GerätB × H × TQuadervolumenGewichtSendenLeistung
FTX-1 Field213 × 89 × 55 mm1,04 l1,25 kg160 m bis 70 cm6 W Akku, 10 W an 13,8 V
FTX-1 Optima213 × 89 × 240 mm4,55 l3,9 kg160 m bis 70 cm100 W, 50 W auf 2 m/70 cm
FT-818ND135 × 38 × 165 mm0,85 l0,9 kg ohne Akku160 m bis 70 cm6 W an 13,8 V
IC-705200 × 83,5 × 82 mm1,37 l1,1 kg mit Akku160 m bis 70 cm5 W Akku, 10 W an 13,8 V
FT-891155 × 52 × 218 mm1,76 l1,9 kg160 m bis 6 m100 W, nur an 13,8 V

Maße ohne Knöpfe und Buchsen. Quadervolumen = B × H × T, der Quader, in den das Gehäuse passt, nicht das Packmaß.

Die Frontfläche des Field ist knapp viermal so groß wie beim FT-818ND, das rechnerische Quadervolumen nur rund 23 % größer. Der IC-705 liegt mit 1,37 l darüber.

Yaesu FTX-1 und Icom IC-705 im Vergleich

Beide sind SDR für 160 m bis 70 cm mit 10 W an 13,8 V. Die Unterschiede liegen bei Akku, digitaler Sprache und dem, was eingebaut ist.

MerkmalFTX-1 FieldIC-705
Sendeleistung am Akku6 W5 W
AkkuSBR-52LI, 10,8 V, 6400 mAhBP-272, 7,4 V, 2000 mAh
Digitale SpracheC4FM (System Fusion)D-STAR
GPSoptional, FGPS-5eingebaut
Bluetoothoptional, BU-6eingebaut, dazu WLAN
AntennentunerFC-80 zum AnsteckenAH-705, extern
Antennenbuchsen2 × BNC (KW/6 m und 2 m/70 cm)1 × BNC
Direktabtastungunter 48 MHzbis 25 MHz
Empfang30 kHz bis 174 MHz, 400 bis 470 MHz30 kHz bis 200 MHz, 400 bis 470 MHz
PC-AnschlussUSB-CMicro-USB

Der SBR-52LI speichert rund 69 Wh, der BP-272 rund 15 Wh. Die Laufzeit hängt zusätzlich von der Stromaufnahme ab. C4FM und D-STAR sind nicht miteinander kompatibel, welches System nützt, hängt von den Relais in Reichweite ab. Der FTX-1 hat zwei Empfänger und wächst mit der SPA-1 zur 100-W-Station.

Antennen und Tuner

Der Field hat zwei BNC-Buchsen, eine für KW und 6 m, eine für 2 m und 70 cm. Der Optima hat SO-239-Buchsen für PL-Stecker, auf KW zwei für zwei Antennen. Sein eingebauter Tuner passt 16,7 bis 150 Ohm an, das entspricht einem SWR bis 3:1, auf 6 m 25 bis 100 Ohm.

AntenneAm FieldAm Optima
Angepasst (SWR unter 1,5, etwa ein resonanter Dipol)direkt, ohne Tunerdirekt, ohne Tuner
Leicht fehlangepasst (SWR bis 3:1 auf KW)FC-80 (10 W, steckt hinten mit dem Akku)eingebauter Tuner
Langdraht, G5RV, beliebige DrahtlängeFC-90 (10 W, auch für Langdraht)FC-40, wasserdicht am Einspeisepunkt, 160 bis 6 m. Der eingebaute Tuner schafft solche Antennen laut Yaesu auf vielen Bändern nicht
MobilATAS-120A, nur mit 13,8-V-NetzteilATAS-120A

Der FC-80 passt nur an den Field, der FC-40 nur an den Optima. Je nach Antenne und Aufbau lässt sich auch mit Tuner nicht immer ein niedriges SWR erreichen. Ein Tuner am Gerät passt nur die Last für den Sender an, die Verluste durch hohes SWR auf dem Kabel bleiben. Mehr dazu unter Antennentuner.

Lieferumfang und Zubehör

Im Karton liegen Handmikrofon SSM-75E, Akku SBR-52LI, Gleichstromkabel, eine Ersatzsicherung (25 A) und Kleinteile wie Gummikappen und Aufkleber, beim Optima zusätzlich die SPA-1.

Nicht im Lieferumfang

  • Antennen mit BNC-Stecker für den Field, mit PL-Stecker für die SO-239-Buchsen des Optima
  • Netzteil 13,8 V ab 5 A für den Field mit 10 W, ab 25 A für den Optima
  • USB-Datenkabel mit USB-C am Gerät für FT8, RTTY und PSK am PC, je nach PC A auf C oder C auf C
  • microSD-Karte für Firmware-Updates und zum Sichern der Speicher
  • USB-PD-Ladegerät ab 45 W zum Laden unterwegs

Zubehör von Yaesu

  • SPA-1 Endstufe mit Tuner, erweitert den Field zum Optima
  • FC-80, FC-90, FC-40 automatische Antennentuner
  • ATAS-120A, ATAS-25 abstimmbare Mobilantennen
  • SCF-1 Lüfter für langes Senden
  • FGPS-5 GPS-Einheit, nötig für APRS
  • BU-6, SSM-BT20 Bluetooth-Modul und Headset
  • SPG-1, MHG-1 Schutzbügel und Tragegriff für die SPA-1
  • M-1, M-100, M-90D, M-70D Tisch- und Referenzmikrofone

"Nicht im Lieferumfang" ist aus den Anschlüssen und Stromangaben abgeleitet, keine Liste von Yaesu.

Preise für Field und Optima neben anderen Einsteigergeräten stehen unter Erste Amateurfunk-Ausrüstung kaufen.

FT8 und PC-Anschluss

Ein USB-C-Kabel zwischen FTX-1 und PC reicht für FT8, RTTY und PSK. Darüber laufen die CAT-Steuerung, das Audiosignal in beide Richtungen und die Sendersteuerung, ein Interface oder eine externe Soundkarte ist nicht nötig. Unter Windows braucht der PC den Virtual-COM-Port-Treiber von Yaesu (CP210x, Windows 10 und 11). Danach meldet Windows zwei COM-Ports:

  • Enhanced COM Port (CAT-1) für Frequenz und Betriebsart
  • Standard COM Port (CAT-2) für PTT, CW-Tastung und Digitalbetrieb

Am Gerät stellt die Taste PRESET im Betriebsartmenü fünf Einstellungen für FT8 auf einmal um, ein zweites Berühren stellt die vorherigen wieder her. Welche fünf es sind, lässt sich aus einer Liste von 15 wählen, darunter Pegel der USB-Audioausgabe, Modulationsquelle (MIC, USB oder Bluetooth), Sendefilter und PTT über RTS oder DTR.

WSJT-X und viele Logprogramme steuern Funkgeräte über die Bibliothek Hamlib. Den FTX-1 kennt Hamlib ab Version 4.7.0, zunächst als "alpha" gekennzeichnet. Ältere Hamlib-Versionen enthalten noch keine eigene FTX-1-Gerätedefinition.

Tests und offene Fragen

Unabhängiger Test Der Funkamateur hat den FTX-1 Field getestet, Teil 2 steht in Heft 2/2026 ab Seite 107. Weitere Diagramme zum Sendesignal, darunter Seitenbandrauschen und Nebenaussendungen auf 14, 144 und 432 MHz, stehen in der FA-Ergänzung auf der Website der Zeitschrift.

Ungeprüft sind die Erwärmung des Field beim Dauersenden ohne Lüfter und die Großsignalfestigkeit des Empfängers im Vergleich mit FT-818ND und IC-705.

Technische Daten

MerkmalFTX-1 FieldFTX-1 Optima
SendenAmateurfunkbänder von 1,8 bis 450 MHz
Empfang30 kHz bis 174 MHz und 400 bis 470 MHz
BetriebsartenSSB, CW, AM, FM, C4FM, Daten (FT8, RTTY, PSK über USB)
Sendeleistung KW und 6 m0,5 bis 6 W am Akku, 0,5 bis 10 W an 13,8 V5 bis 100 W
Sendeleistung 2 m und 70 cmwie KW5 bis 50 W
AM-Träger0,5 bis 2,5 W5 bis 25 W (KW/6 m), 5 bis 13 W (2 m/70 cm)
Stromaufnahme Empfang0,6 A ohne Signal, 0,9 A mit Signal
Stromaufnahme Senden2,5 A bei 6 W, 3 A bei 10 W21 A bei 100 W, 9 A (2 m) und 12 A (70 cm) bei 50 W
VersorgungAkku 10,8 V oder 13,8 V ± 15 %13,8 V, Netzteil ab 25 A
Abmessungen (B × H × T)213 × 89 × 55 mm213 × 89 × 240 mm
Gewichtca. 1,25 kgca. 3,9 kg
EmpfängerDirect Sampling unter 48 MHz, darüber ZF-Abtastung, zwei Empfänger (nicht KW/KW)
Empfindlichkeit SSB0,16 µV (KW, AMP2), 0,125 µV (6 m, 2 m, 70 cm)
Display4,3-Zoll-Farbdisplay (TFT) mit Touch
Lautsprecher (max.)1,5 W4 W (zusätzlicher 66-mm-Lautsprecher auf der SPA-1)
Antennenbuchsen2 × BNC3 × SO-239 (für PL-Stecker), davon 2 für KW/6 m
Betriebstemperatur-10 °C bis +50 °C

Die Werte gelten laut Yaesu für die Amateurfunkbänder.

Firmware, Anleitungen und Downloads

Updates kommen über eine microSD-Karte ins Gerät. Die Fassung vom 28.08.2026 ergänzte die Unterstützung für die Programmiersoftware ADMS-19 und brachte laut Yaesu "weitere Fehlerkorrekturen". Das Paket enthält getrennte Teile für Display, Hauptprozessor, DSP, SDR und die Endstufe SPA-1.

Downloads der Produktseite von Yaesu, auf Deutsch gibt es nur die Bedienungsanleitung:

Nachfolger des FT-818?

Der FTX-1 wird oft so bezeichnet, in der Bedienungsanleitung und auf den Produktseiten von Yaesu steht das nicht. Beide Geräte decken alle Bänder von Kurzwelle bis 70 cm ab und sind für den Portabelbetrieb gebaut. Der FTX-1 hat zusätzlich einen SDR-Empfänger, ein Touchdisplay und einen Akku mit fast viermal so viel Energie wie der SBR-32MH des FT-818. Der FT-818 wurde Ende 2022 eingestellt.

Erst die Lizenz, dann das Funkgerät

Senden darfst du mit dem FTX-1 nur mit Amateurfunkzulassung. Bei 12db lernst du für Klasse N, E und A mit allen Fragen des offiziellen Katalogs.

Kostenlos mit dem Lernen beginnen
Quellen (12)

Gerätedaten ohne Kennzeichnung stammen aus den Unterlagen von Yaesu und Icom. Yaesu, FTX-1 und die genannten Zubehörbezeichnungen sind Marken bzw. Produktnamen der Yaesu Musen Co., Ltd. Diese Seite ist eine unabhängige redaktionelle Übersicht.

×Vollbild