Ein heller Punkt zieht lautlos und ohne regelmäßiges Blinken über den Nachthimmel: Das ist meist ein Satellit, und wenn er auffallend hell ist, womöglich die Internationale Raumstation. Welche Raumstationen und Satelliten heute über dich hinwegfliegen, aus welcher Richtung sie kommen und wie hell sie werden, rechnet dieses Werkzeug für deinen Standort aus. Standort eingeben oder orten, "Sichtbar" öffnen, fertig.

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Richtung und Höhe nennt das Werkzeug als Azimut und Elevation - genau die Begriffe, mit denen Funkamateure ihre Antennen auf Satelliten richten. Sie sind Prüfungsstoff, und hier lernst du sie am echten Himmel.
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Welche Satelliten sind heute sichtbar?

Kurz gesagt: Mehr als 16.000 aktive Satelliten kreisen um die Erde. Eine Modellrechnung der Europäischen Südsternwarte kam schon 2020 auf etwa 2.000 Objekte, die zu jedem Zeitpunkt über dem Horizont stehen, und auf fünf bis zehn davon, die in der Dämmerung mit bloßem Auge zu sehen sind. Seitdem ist die Zahl der Satelliten stark gestiegen, sichtbar bleibt trotzdem nur eine Handvoll. Die sicheren Kandidaten sind die Raumstationen ISS und Tiangong, dazu in den Tagen nach einem Start die Kette der Starlink-Satelliten und gelegentlich eine taumelnde Raketenstufe.

Das Werkzeug oben zeigt die nächsten sichtbaren Überflüge der Raumstationen für deinen Standort. Sichtbar heißt dabei: Der Satellit steht über deinem Horizont, er wird noch von der Sonne beschienen, und bei dir ist es schon dunkel genug. Für die Vorhersage gilt ein Überflug als sichtbar, wenn die Sonne mindestens 6 Grad unter dem Horizont steht, das Ende der bürgerlichen Dämmerung - dieselbe Grenze, die auch der bekannte Vorhersagedienst Heavens-Above verwendet. Das ist eine Rechenregel, keine Naturkonstante: Ob du den Punkt wirklich siehst, hängt auch von seiner Helligkeit, von Dunst und Umgebungslicht ab. Die Vorgabe für den Standort ist die Mitte Deutschlands. Für die Minute, zu der die ISS über dem Dach erscheint, lohnt sich der eigene Ort. Der Standort bleibt in deinem Browser.

Wie sieht ein Satellit am Himmel aus?

Wie ein Stern, der sich bewegt: ein einzelner Lichtpunkt, weiß bis leicht gelblich, der in gleichmäßigem Tempo und auf einer glatten Bahn über den Himmel zieht. Er blinkt nicht, er macht kein Geräusch, und er ändert nicht plötzlich die Richtung. Mit bloßem Auge erkennst du keine Form - selbst die ISS mit ihren 109 Metern erscheint aus 400 Kilometern nur gut eine Bogenminute groß, die Auflösungsgrenze des Auges. Das Tempo verrät die Höhe: Ein Satellit in 400 Kilometern braucht für den Weg von Horizont zu Horizont bis zu zehn Minuten und zieht hoch am Himmel etwa ein Grad pro Sekunde weiter, zwei Vollmondbreiten. Sichtbar ist davon meist nur ein Teil von wenigen Minuten, weil er in den Erdschatten läuft oder tief am Horizont verblasst. Satelliten in 800 Kilometern wirken gemächlicher, und geostationäre Satelliten in 35.786 Kilometern Höhe stehen fest am Himmel - die sind allerdings normalerweise zu lichtschwach für das bloße Auge.

Langzeitbelichtung über dem Teide: kreisförmige Sternspuren um den Polarstern, die ISS zieht als gerade Linie hindurch
Fast vier Stunden Belichtung über dem Teide auf Teneriffa: Die Sterne ziehen Kreise um den Polarstern, die ISS kreuzt sie als gerade Linie. Für das Auge ist sie ein wandernder Punkt, erst die Kamera macht die Bahn zum Strich. Foto: Benedikt Markus, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Satellit, Flugzeug oder Sternschnuppe: Was habe ich gesehen?

Vier Fragen reichen meist. Blinkt es regelmäßig in Rot, Grün und Weiß? Dann Flugzeug. War es nur ein Strich für den Bruchteil einer Sekunde? Dann Sternschnuppe. Steht es still? Dann Stern oder Planet. Zieht es gleichmäßig und lautlos in Minuten über den Himmel? Dann Satellit, und wenn es sehr hell war, die ISS.

Was du gesehen hastMerkmaleWahrscheinlich
Ein Punkt, gleichmäßig, lautlos, 2 bis 10 Minuten, verblasst oder erlischtKeine Farben, kein Blinken, kein Kondensstreifen. Nur in der Dämmerung bis wenige Stunden danachSatellit
Dasselbe, aber auffallend hellSo hell wie die Venus, heller als jeder SternISS oder die chinesische Station Tiangong
Blinkende Lichter, rot und grün, weißes BlitzenDas weiße Antikollisionslicht blitzt bei Verkehrsflugzeugen 40- bis 100-mal pro Minute. Meist hörbar, mit Verzögerung, und lange am HimmelFlugzeug
Heller Strich, unter einer SekundeLeuchtspur, endet abrupt, häufiger um den 12. August (Perseiden)Sternschnuppe
Viele Punkte in einer Reihe, gleicher AbstandPerlenschnur, zieht in wenigen Minuten vorbeiStarlink-Kette nach einem Start
Ein Punkt, der sich nicht bewegtBleibt die ganze Nacht an seinem Platz. Sterne funkeln, Planeten leuchten ruhigStern oder Planet
Ein Punkt, der regelmäßig heller und dunkler wirdPulsiert über Sekunden bis eine Minute, bewegt sich sonst wie ein SatellitTaumelnde Raketenstufe
Oranges, flackerndes Licht, treibt langsam und unregelmäßigSteigt mit dem Wind, niedrigHimmelslaterne oder Ballon
Nachthimmel über Bäumen mit der unterbrochenen hellen Spur der ISS, dünnen Satellitenspuren, kurzen Sternschnuppen und der roten Punktlinie eines Flugzeugs
Alles auf einem Bild: die ISS als helle, unterbrochene Linie am oberen Rand, dünne Striche kleinerer Satelliten, kurze helle Striche der Geminiden-Sternschnuppen und die rote Punktreihe eines Flugzeugs, die von oben nach unten läuft. Foto: Paul Balfe, Wikimedia Commons, CC BY 2.0

Du hast gestern Abend etwas gesehen und willst wissen, ob es die ISS war? Stelle im Werkzeug den Zeitraum auf "3 Tage": Die Liste beginnt beim laufenden Tag, und die Uhrzeit des letzten Überflugs steht dort. Für Starlink-Ketten gilt das nicht - sie stehen nicht in der Liste, dazu unten mehr.

Warum leuchten Satelliten, und warum verschwinden sie plötzlich?

Satelliten leuchten nicht, sie spiegeln. Ein Objekt in 400 Kilometern Höhe wird noch von der Sonne beschienen, wenn es am Boden längst dunkel ist - so wie ein Berggipfel noch in der Sonne liegt, während das Tal im Schatten steht. Solarflächen und Metall werfen dieses Licht zurück. Wie hell das wird, hängt von Größe, Oberfläche, Entfernung und dem Winkel zwischen Sonne, Satellit und dir ab, und bei vielen Objekten zusätzlich von ihrer Lage im Raum, die niemand kennt. Vorhersagedienste rechnen deshalb mit einer Standardhelligkeit je Satellit, bezogen auf 1.000 Kilometer Entfernung, und korrigieren sie für Entfernung und Beleuchtungswinkel. Der Wert ist ein Anhalt, keine Garantie.

Plötzlich verschwinden heißt: Der Satellit ist in den Erdschatten geflogen. Mitten am Himmel wird der Punkt innerhalb von Sekunden schwächer und ist weg, weil die Erde ab dieser Stelle das Sonnenlicht abschirmt. Umgekehrt kann er mitten am Himmel aufleuchten, wenn er aus dem Schatten kommt. Das Werkzeug zeigt bei jedem Überflug, womit das sichtbare Fenster endet. Ein kurzes grelles Aufblitzen ist dagegen ein Flare: Eine spiegelnde Fläche wirft das Sonnenlicht für Sekunden gezielt zu dir. Die berühmten, zuverlässig vorhersagbaren Iridium-Flares, die bis zu minus 9 mag erreichten und am Tag zu sehen waren, sind mit der Außerdienststellung der ersten Iridium-Generation bis Ende 2019 praktisch verschwunden. Die Nachfolger haben keine solchen Antennen, andere Satelliten können aber weiterhin kurz aufblitzen.

Sternenhimmel mit Milchstraße, zwei helle, spindelförmige Lichtstriche von Iridium-Flares und die dünne Spur der ISS
Zwei Iridium-Flares und die dünne Spur der ISS in einer Aufnahme von 2016: Die spindelförmigen Striche sind Sonnenlicht, das die Antennen der alten Iridium-Satelliten für wenige Sekunden zum Beobachter spiegelten. Mit dem Ende der ersten Iridium-Generation 2019 sind diese Flares praktisch verschwunden. Foto: Dylan O'Donnell, Wikimedia Commons, CC0

Wann kann man Satelliten am besten sehen?

In den Stunden nach Sonnenuntergang und vor Sonnenaufgang. Dann ist es am Boden dunkel, und die Satelliten in einigen hundert Kilometern Höhe bekommen noch Sonne. Tief in der Nacht durchfliegen niedrige Satelliten den Erdschatten, während sie über dir stehen. Die Ausnahme ist der Hochsommer: Um die Sonnenwende sinkt die Sonne in Norddeutschland nachts nur 12 bis 14 Grad unter den Horizont, und ein Satellit in 400 Kilometern Höhe kann dann bei günstiger Bahngeometrie die ganze Nacht beleuchtet bleiben - deshalb sieht man die ISS im Juni manchmal mehrmals pro Nacht. Klarer Himmel und wenig Streulicht helfen: Unter dunklem Landhimmel reicht das Auge bis etwa 6,5 mag, in der Stadt oft nur bis etwa 4 - die ISS ist in beiden Fällen unübersehbar, schwächere Satelliten verschwinden im Stadtlicht.

Eine Perlenschnur aus Dutzenden gleichmäßig aufgereihter Punkte ist eine frisch gestartete Gruppe von Starlink-Satelliten. Sie werden gemeinsam in einer niedrigen Bahn ausgesetzt, ziehen dort in den ersten Tagen als Kette über den Himmel und sind dabei mit etwa 2 bis 3 mag so hell wie mittlere Sterne. Dann heben sie ihre Bahn mit Ionentriebwerken auf die Betriebshöhe, verteilen sich und drehen ihre Solarflächen aus dem Blick: Im Betriebsorbit sind sie deutlich lichtschwächer, die aktuelle Generation nach Messreihen im Mittel um 7 mag und damit für das bloße Auge meist unsichtbar. Wie hell ein einzelner Satellit wirklich wird, hängt von Baureihe, Lage und Beleuchtungswinkel ab. Die Abdunkelung ist eine Bauweise, keine Einstellung, die nach ein paar Wochen greift: SpaceX hat nach Protesten der Astronomie über mehrere Generationen verschiedene Maßnahmen eingeführt, darunter dunklere Oberflächen, Sonnenblenden, spiegelnde Folien und eine angepasste Ausrichtung. Ältere Baureihen liegen im Mittel bei 5 bis 6 mag und sind unter dunklem Himmel gerade noch zu erkennen.

Sternenhimmel mit sechs kurzen hellen Strichen in einer Reihe, einer Starlink-Kette
Sechs Starlink-Satelliten in einer Reihe, zwei Sekunden belichtet, im April 2020 kurz nach dem Start. Mit etwa 3 mag waren sie mit bloßem Auge zu sehen. Foto: Jud McCranie, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Mit mehr als 11.000 Starlink-Satelliten im Orbit, ungefähr zwei Dritteln aller aktiven Satelliten, ist die Kette inzwischen die häufigste "Lichterkette am Himmel", über die Menschen nach einem Abend im Garten suchen. Das Werkzeug auf dieser Seite sagt sie nicht voraus: Es kennt Raumstationen, Amateurfunk- und Wettersatelliten, und für eine Starlink-Kette braucht man die Bahndaten des jeweiligen Starts aus den ersten Tagen. Was es zeigen kann, ist, ob zur fraglichen Zeit eine Raumstation über dich flog - dann war der einzelne helle Punkt keine Kette.

Welche Satelliten kann man mit bloßem Auge sehen?

ObjektHelligkeitWann
ISS, Internationale Raumstationtypisch -1 bis -3 mag, bei hohen Überflügen bis etwa -4 (Venus)in Zyklen: einige Tage bis Wochen abends oder morgens, dann Pause
Tiangong, chinesische Raumstationbis etwa -2 mag (Jupiter), kleiner als die ISSwie die ISS, eigene Zyklen
Starlink-Ketteetwa +2 bis +3 mag je Punktnur in den Tagen nach einem Start
Hubble-Weltraumteleskopetwa +1 bis +2,5 magBahnneigung nur 28,5 Grad: aus Süddeutschland allenfalls sehr tief über dem Südhorizont, in weiten Teilen Deutschlands gar nicht
Raketenstufen, große Satelliten1 bis 6 mag, oft pulsierendmehrere je Dämmerungsstunde unter dunklem Himmel
Starlink im Betriebsorbitim Mittel 5 bis 7 magmeist unter oder nahe der Grenze des bloßen Auges
Geostationäre Satellitenschwächer als 7 magnur mit Fernglas oder Teleskop

Amateurfunk- und Wettersatelliten, die das Werkzeug ebenfalls kennt, gehören in die letzte Zeile: Sie sind kleine Kästen in 400 bis 800 Kilometern Höhe und mit bloßem Auge fast nie zu sehen. Dafür kann man sie hören.

Mehr als sehen: Satelliten hören

Die russischen Wettersatelliten Meteor-M senden ihre Bilder offen im 137-MHz-Band aus, derzeit meist auf 137,9 MHz. Mit einem SDR-Stick für wenige Euro, einer einfachen Antenne und freier Software wie SatDump holst du sie während eines Überflugs direkt aus der Luft, in mehreren Spektralkanälen. Die klassischen amerikanischen APT-Satelliten NOAA-15, NOAA-18 und NOAA-19, jahrzehntelang der Einstieg in dieses Hobby, sind seit Sommer 2025 außer Dienst. Viele Anleitungen im Netz beschreiben noch den Stand davor. Direktempfang von NOAA-Wetterdaten gibt es weiterhin über die neueren JPSS-Satelliten, aber nicht mehr als einfaches Signal auf 137 MHz, sondern im X-Band mit entsprechend aufwendigerer Technik. Rechtlich maßgeblich ist § 5 TDDDG: Abgehört werden dürfen Aussendungen, die für die Allgemeinheit oder einen unbestimmten Personenkreis bestimmt sind, und als solcher offener Dienst ist die Bildaussendung der Wettersatelliten angelegt.

Satellitenbild von Nordeuropa in Falschfarben mit Skandinavien, Ostsee und Wolkenfeldern, empfangen von Meteor-M2
So kommt ein Wettersatellit zu Hause an: Bild von Meteor-M2 in Falschfarben mit Skandinavien oben links und der Ostsee, 2015 in Polen mit einem SDR während eines einzigen Überflugs empfangen. Bild: MKjanek32, Wikimedia Commons, gemeinfrei

Funkamateure gehen einen Schritt weiter: Über die ISS und Dutzende Amateurfunksatelliten bauen sie selbst Verbindungen auf - bei geeigneten Überflügen mit einem Handfunkgerät und einer kleinen Richtantenne über mehr als tausend Kilometer, innerhalb weniger Minuten. Dafür braucht es die Amateurfunkzulassung mit Rufzeichen, mithören darf jeder. Die Frequenzen, die Doppler-Verschiebung während des Überflugs und die Bahnen aller Amateurfunksatelliten zeigt das Satelliten-Werkzeug für Funkamateure, den Einstieg erklärt der Lexikon-Eintrag Amateurfunksatelliten.

Vom Zuschauen zum Mitfunken: Der Weg zur Amateurfunkzulassung beginnt mit der Prüfung - und die bereitest du hier mit dem offiziellen Fragenkatalog vor, kostenlos.
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Satelliten verstehen, nicht nur sehen

Uplink, Downlink, Azimut, Elevation, Doppler-Effekt: Alles, was dieses Werkzeug anzeigt, ist Stoff der Amateurfunkprüfung. Hier lernst du ihn mit den echten Prüfungsfragen der Bundesnetzagentur, ohne Anmeldung zum Ausprobieren.

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Häufige Fragen

Welche Satelliten kann man heute Nacht sehen?

Mit bloßem Auge vor allem die Raumstationen ISS und Tiangong, in den Tagen nach einem Start die Starlink-Kette und gelegentlich taumelnde Raketenstufen. Das Werkzeug oben nennt die sichtbaren Überflüge der Raumstationen für deinen Standort mit Uhrzeit, Richtung und Helligkeit.

Wie sieht ein Satellit am Himmel aus?

Wie ein Stern, der sich bewegt: ein gleichmäßig leuchtender Punkt ohne Blinken und ohne Geräusch, der in wenigen Minuten über den Himmel zieht. Eine Form ist mit bloßem Auge nie zu erkennen, auch bei der ISS nicht.

Woran erkenne ich den Unterschied zwischen Satellit und Flugzeug?

Am Blinken und am Geräusch. Flugzeuge tragen rote und grüne Positionslichter und ein weißes Blitzlicht, das bei Verkehrsflugzeugen 40- bis 100-mal pro Minute aufleuchtet, und man hört sie meist mit Verzögerung. Ein Satellit leuchtet gleichmäßig, ist lautlos und verblasst oder erlischt am Ende abrupt.

Warum verschwindet ein Satellit plötzlich?

Weil er in den Erdschatten fliegt. Satelliten leuchten nur durch gespiegeltes Sonnenlicht. Sobald die Erde das Licht abschirmt, wird der Punkt innerhalb von Sekunden dunkel. Umgekehrt kann ein Satellit mitten am Himmel aufleuchten, wenn er den Schatten verlässt.

Was ist die Lichterkette am Himmel?

Eine frisch gestartete Gruppe von Starlink-Satelliten, die in den ersten Tagen nach dem Start als Perlenschnur in niedriger Bahn fliegt. Danach steigen die Satelliten auf ihre Betriebshöhe, verteilen sich und sind mit bloßem Auge kaum noch zu sehen.

Wann sieht man Satelliten am besten?

In den Stunden nach Sonnenuntergang und vor Sonnenaufgang, wenn es am Boden dunkel ist und die Satelliten in ihrer Höhe noch Sonne haben. Tief in der Nacht durchfliegen niedrige Satelliten meist den Erdschatten. Nur um die Sommersonnenwende können sie in Norddeutschland bei günstiger Bahngeometrie die ganze Nacht beleuchtet bleiben.

Kann man Satelliten auch hören?

Ja. Wettersatelliten wie Meteor-M senden Bilder offen im 137-MHz-Band, die sich mit einem SDR-Stick und einer einfachen Antenne empfangen lassen. Funkamateure funken über die ISS und Amateurfunksatelliten sogar selbst. Dafür braucht es eine Amateurfunkzulassung, zum Mithören nicht.

Quellen:Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz (TDDDG), § 5 · Amateurfunkverordnung (AFuV), § 9 · Code of Federal Regulations: 14 CFR 25.1401, Anticollision light system · NASA: Spot the Station Frequently Asked Questions · NASA: Space Station Facts and Figures · ESA: See the ISS from your home town · ESO: Satellite constellations, Pressemitteilung eso2004. 2020 · ESO: Pressemitteilung eso2607. 2026 · NOAA NESDIS: Suspension of POES Data to Users after June 16, 2025 and Decommissioning. 2025 · NOAA OSPO: JPSS High Rate Data · Wikipedia: Hubble Space Telescope · McDowell, J.: Satellite Statistics, Active Satellites. Stand 30.09.2026 · Mallama, A. et al.: Assessment of Brightness Mitigation Practices for Starlink Satellites. 2023 · Mallama, A.: The Brightness of VisorSat-Design Starlink Satellites. 2021 · DLR: Das Satelliten-Projekt Starlink. 2020 · Heavens-Above: Frequently Asked Questions · Satellite Observers: Bright Satellites and Resources · Wikipedia: Meteor-M No.2-4 · Wikipedia: Satellite flare · Wikipedia: International Space Station. Helligkeiten sind Größenordnungen, die mit Überfluggeometrie, Lage des Objekts und Himmelsqualität schwanken; die Zahlen zur Beleuchtung im Hochsommer sind Rechenwerte für eine Kreisbahn. Die Angaben zum Empfang sind keine Rechtsberatung.

Einsatz von Sprachmodellen bei 12db
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