Funklizenz Klasse E - Amateurfunk mit Kurzwelle

Die Funklizenz Klasse E (Novice-Class) ist die klassische Einsteigerklasse im deutschen Amateurfunk - ideal für alle, die auf Kurzwelle funken und international anerkannt werden möchten. Dieser Artikel erklärt Kosten, Amateurfunkprüfung, Ausbildungsmöglichkeiten und den offiziellen Fragebogen.

Kurzfassung: Die Funklizenz Klasse E kostet einmalig 93,50 Euro (Prüfung + Zuteilung) und jährlich ca. 25-32 Euro. Du erhältst ein DO-Rufzeichen, darfst mit bis zu 100 Watt auf Kurzwelle (160m, 80m, 15m, 10m) und UKW funken - auch im Ausland dank CEPT-Novice-Anerkennung.

Du suchst die einfachere Funklizenz Klasse N? Diese ist der schnellste Einstieg mit weniger Lernaufwand.

Amateurfunk Klasse E Kosten

Die Kosten für die Funklizenz Klasse E hängen davon ab, ob du die komplette Erstprüfung ablegst oder von Klasse N aufstockst:

Prüfungsgebühren

PrüfungPrüfungsteileGebühr
Erstprüfung Klasse EV + B + Technik N + Technik E73,50 Euro
Aufstockung N → ENur Technik E48,00 Euro

Rufzeichenzuteilung

Bei jeder neuen Lizenzklasse erhältst du ein neues Rufzeichen. Die Zuteilung kostet einmalig 20 Euro - egal ob Erstprüfung oder Aufstockung.

✅ Tipp: Wer unsicher ist, kann mit Klasse N starten und später auf E aufstocken. Das kostet zwar insgesamt etwas mehr, bietet aber ein schnelleres Erfolgserlebnis und mehr Flexibilität.

Jährliche Kosten

Als Lizenzinhaber zahlst du zwei jährliche Beiträge:

BeitragZweckBetrag (ca.)
FrequenznutzungsbeitragFrequenzschutz4-7 Euro
EMV-BeitragElektromagnetische Verträglichkeit21-25 Euro
Gesamt jährlichca. 25-32 Euro

Funklizenz Klasse E Prüfung

Die Prüfung für die Amateurfunk Klasse E wird von der Bundesnetzagentur abgenommen und besteht aus vier Teilen:

PrüfungsteilFragenZeitBestanden
Vorschriften (V)2545 Min19 richtig (76%)
Betriebliche Kenntnisse (B)2545 Min19 richtig (76%)
Technik Klasse N2545 Min19 richtig (76%)
Technik Klasse E2545 Min19 richtig (76%)

Die Prüfung findet als Multiple-Choice-Test statt. Jede Frage hat vier Antwortmöglichkeiten, von denen genau eine richtig ist. Insgesamt beantwortest du 100 Fragen in ca. 3 Stunden.

💡 Mündliche Nachprüfung: Bei 17 oder 18 richtigen Antworten in einem Teil hast du die Chance auf eine mündliche Nachprüfung. Nicht bestandene Teile können in einer Wiederholungsprüfung nachgeholt werden - bereits bestandene Teile bleiben 2 Jahre gültig.

Prüfungstermine

Die Bundesnetzagentur bietet Prüfungen an 11 Standorten in Deutschland an. Termine findest du auf der Übersicht der Prüfungstermine oder direkt bei der BNetzA.

Prüfungsanmeldung

So meldest du dich zur Amateurfunkprüfung an:

  1. Formular herunterladen: Antragsformular (PDF)
  2. Formular ausfüllen: Persönliche Daten, gewünschte Prüfungsklasse (E), Wunschtermin und -ort
  3. Einreichen per E-Mail: Amateurfunkpruefung@BNetzA.de
  4. Bestätigung abwarten: Du erhältst eine Einladung mit allen Details
💡 Alternativ per Post:
Bundesnetzagentur, Dienstleistungszentrum 10, Alter Hellweg 56, 44379 Dortmund

Funklizenz Klasse E Ausbildung

Für die Vorbereitung auf die Amateurfunk Klasse E gibt es verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten:

12db Akademie - Kostenlose Lernplattform

Die 12db Akademie bietet umfangreiche Lerneinheiten speziell für die Klasse E mit verständlichen Erklärungen und interaktiver Wissenskontrolle:

Technik Klasse E lernen

Alle 463 Technik-Fragen der Klasse E mit Erklärungen, Wissenskontrolle und Prüfungssimulation - komplett kostenlos.

Jetzt Klasse E lernen

Themengebiete der Klasse E

Die Akademie deckt alle Themengebiete der Klasse E ab:

  • Mathematische Grundlagen und Größen - Dezibel, Pegel, Verhältnisse
  • Elektrotechnik - Widerstand, Kondensator, Spule, Schwingkreise
  • Halbleitertechnik - Dioden, Transistoren, Operationsverstärker
  • Hochfrequenztechnik - Modulation, Sender, Empfänger
  • Antennen - Dipol, Yagi, Vertikalantennen, Wellenausbreitung
  • Messtechnik - Oszilloskop, Spektrumanalyzer, SWR-Messung
  • EMV und Sicherheit - Störungen, Grenzwerte, Blitzschutz
✅ Vorteil der Akademie: Im Gegensatz zu reinen Fragentrainern werden hier die Zusammenhänge erklärt. Du verstehst nicht nur die richtige Antwort, sondern auch warum sie richtig ist - das hilft beim Behalten und in der Praxis!
Tipp: Alle Erklärungen zu den Technik-Fragen wurden von einem Funkamateur erstellt, der selbst 2025 die Klasse A bestanden hat. Mehr zur Entstehung von 12db.de →

Weitere Ausbildungsmöglichkeiten

MethodeBeschreibungKosten
DARC-LehrgangPräsenzkurs im Ortsverband, 2-4 Monatemeist kostenlos
AmateurfunkvorlesungVideo-Vorlesungsreihe der Uni Würzburgkostenlos
Moltrecht-BücherKlassische Standardwerkeca. 35 Euro

Lernzeit und Schwierigkeit

Die Klasse E erfordert mehr Lernaufwand als die Klasse N, ist aber gut machbar:

AspektKlasse NKlasse E
Lernzeit4-8 Wochen2-4 Monate
Technik-Fragen195463
SchwierigkeitSchulniveau 8./9. KlasseRealschule/Gymnasium
MathematikGrundrechenarten+ Logarithmus, Dezibel
💡 Empfehlung: Mit regelmäßigem Lernen (1-2 Stunden täglich) und unserer Akademie ist die Prüfung in 2-3 Monaten gut zu schaffen. Die Prüfungssimulation hilft dir, deinen Wissensstand einzuschätzen.

Funklizenz Klasse E Fragebogen

Der offizielle Fragebogen (Fragenkatalog) für die Klasse E wird von der Bundesnetzagentur veröffentlicht und enthält alle Prüfungsfragen:

Aufbau des Fragenkatalogs

TeilAnzahl FragenThemengebiete
Vorschriften (V)204 FragenAmateurfunkgesetz, Vorschriften, Frequenzzuweisungen
Betrieb (B)172 FragenBetriebsabwicklung, Q-Gruppen, Rufzeichen, Buchstabiertafel
Technik N195 FragenGrundlagen Elektrotechnik, einfache Schaltungen
Technik E463 FragenElektrotechnik, HF-Technik, Sender, Empfänger, Antennen
Gesamt1.034 Fragen

Aus diesem Pool werden bei der Prüfung jeweils 25 Fragen pro Teil zufällig ausgewählt.

Fragebogen online üben

Du kannst alle Fragen des offiziellen Fragenkatalogs hier online üben - mit Erklärungen zu jeder Frage und realistischer Prüfungssimulation.

Fragenkatalog Klasse E üben

Übe alle 1.034 Prüfungsfragen mit Erklärungen und Wissenskontrolle in unseren Lerneinheiten.

Jetzt Technik E lernen

Fragebogen als PDF

Der offizielle Fragenkatalog ist bei der Bundesnetzagentur als PDF verfügbar.

Offizieller Fragenkatalog (PDF)

Der vollständige Fragenkatalog der Bundesnetzagentur mit allen Prüfungsfragen für Klasse N, E und A.

PDF herunterladen

Das DO-Rufzeichen

12db Rufzeichen-Tool: Plane dein Wunschrufzeichen und prüfe, welche Suffixe noch frei sind - mit Historie seit 2015.
Zum Tool

Als Klasse-E-Inhaber erhältst du ein Rufzeichen mit dem Präfix DO oder DA6:

PräfixBeispielVerfügbarkeit
DO1-DO9DO1ABCStandard für Klasse E
DA6DA6XYZAlternative, weniger üblich
💡 Wunschrufzeichen: Du kannst bei der Beantragung bis zu 3 Wunsch-Suffixe angeben. Ob dein Wunschrufzeichen noch frei ist, kannst du vorab mit unserer Rufzeichen-Suche prüfen.

Was erlaubt die Klasse E?

Mit der Funklizenz Klasse E darfst du auf deutlich mehr Frequenzen funken als mit der Klasse N:

Kurzwelle (HF)

BandFrequenzbereichMax. LeistungBesonderheit
160 m1,810 - 2,000 MHz100 W PEPNachtband, regional
80 m3,500 - 3,800 MHz100 W PEPEuropaband
15 m21,000 - 21,450 MHz100 W PEPDX bei hoher Sonnenaktivität
10 m28,0 - 29,7 MHz100 W PEPDX oder lokal je nach Bedingungen

UKW und höher

BandFrequenzbereichMax. Leistung
2 m144 - 146 MHz75 W PEP
70 cm430 - 440 MHz75 W PEP
23 cm1240 - 1300 MHz75 W PEP
13 cm und höherbis 250 GHz5 W PEP
⚠️ Einschränkung: Die Bänder 60 m, 40 m, 30 m, 20 m, 17 m, 12 m und 6 m sind der Klasse A vorbehalten. Für diese beliebten DX-Bänder musst du auf Klasse A aufstocken.

Funklizenz Klasse E - DX-Potenzial auf 80m und 15m

Mit der Klasse E hast du Zugang zu zwei sehr unterschiedlichen DX-Bändern: Das 80-Meter-Band für nächtliche Europa- und Atlantik-Verbindungen und das 15-Meter-Band für weltweites DX bei hoher Sonnenaktivität.

80m - Das Nacht- und Winterband

Das 80-Meter-Band (3,5-3,8 MHz) verhält sich komplett anders als die höheren Bänder. Tagsüber absorbiert die D-Schicht die Signale - nur lokale Verbindungen bis ca. 300 km sind möglich. Doch nach Sonnenuntergang ändert sich alles.

80m tagsüber

  • Reichweite: 100-300 km
  • Nutzung: Regionale Netze
  • DX: Nicht möglich

80m nachts

  • Reichweite: Ganz Europa, bis USA
  • Nutzung: DX, Conteste
  • Beste Zeit: Winter, nach Mitternacht

Beste Bedingungen für 80m-DX:

  • Jahreszeit: Winter (weniger atmosphärisches Rauschen durch Gewitter)
  • Tageszeit: Nach Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang
  • Greyline: Die Dämmerungszeiten bieten oft die stärksten DX-Signale
  • Transatlantik: In Winternächten sind QSOs mit Nordamerika möglich
Herausforderung: 80m erfordert größere Antennen (Dipol ca. 40m lang) und kann durch Störungen (QRM/QRN) anspruchsvoll sein. Dafür bietet es eine einzigartige Atmosphäre - besonders in Contesten wie dem CQ WW.

15m - Das DX-Band im Sonnenmaximum

Das 15-Meter-Band (21,0-21,45 MHz) ist aktuell eines der produktivsten DX-Bänder überhaupt. Dank des Sonnenmaximums im Zyklus 25 sind weltweite Verbindungen fast täglich möglich.

KennzahlBedeutungAktuell
SFISolar Flux IndexOft 150-200+
SSNSonnenfleckenzahl145-160
PrognoseZweiter Peak erwartet2026-2027
Goldene Zeit für 15m: Solar Cycle 25 übertrifft alle Erwartungen. Selbst mit 100 Watt und einem Dipol sind regelmäßig Verbindungen nach USA, Südamerika, Asien und Ozeanien möglich. Diese Bedingungen halten voraussichtlich bis 2027 an.

Typische 15m-Öffnungen:

  • Vormittag: Richtung Osten (Asien, Pazifik)
  • Mittag bis Nachmittag: Beste DX-Zeit, oft weltweit offen
  • Später Nachmittag: Richtung Westen (Amerika)
  • Abends: Band schließt meist nach Sonnenuntergang

FT8 und SSB auf den Klasse-E-Bändern

BandFT8-FrequenzSSB-BereichCharakter
80m3.573 MHz3.600-3.800 MHzNachts Europa, DX im Winter
15m21.074 MHz21.200-21.450 MHzTagsüber weltweit bei hohem SFI
10m28.074 MHz28.300-28.500 MHzWeltweites DX im Sonnenmaximum
Tipp für Einsteiger: Starte mit FT8 auf 15m oder 10m tagsüber - hier sind die Erfolgsaussichten am höchsten. Für 80m-DX brauchst du etwas mehr Geduld und die richtige Zeit (Winternächte).
📡 Live-Daten: Aktuelle Ausbreitungsbedingungen, SFI, K-Index und DX-Spots auf unserer DX-Seite.
Zum Funkwetter

CEPT-Anerkennung - Funken im Ausland

Ein großer Vorteil der Klasse E gegenüber der Klasse N: Die internationale Anerkennung durch die CEPT-Novice-Lizenz.

Mit der Klasse E darfst du ohne zusätzliche Genehmigung in vielen Ländern funken, darunter:

  • Europa: Österreich, Schweiz, Niederlande, Belgien, Frankreich, Spanien, Italien, Portugal, Skandinavien und viele mehr
  • Weltweit: USA, Kanada (mit Einschränkungen), Australien, Neuseeland
✅ So funktioniert's: Im Ausland verwendest du dein Heimatrufzeichen mit dem Gastland-Präfix. Beispiel: DO1ABC funkt in Österreich als OE/DO1ABC. Die CEPT-Regelung gilt für Aufenthalte bis zu 3 Monaten.

Klasse E vs. Klasse N vs. Klasse A

Die Klasse E ist die Mittelklasse zwischen dem schnellen Einstieg (N) und der Vollzulassung (A):

MerkmalKlasse NKlasse EKlasse A
Prüfungsgebühr68 Euro73,50 Euro81 Euro
Lernzeit4-8 Wochen2-4 Monate4-6 Monate
Technik-Fragen195463716
Max. Leistung10 W EIRP100 W PEP750 W PEP
KurzwelleNur 10 m4 BänderAlle Bänder
InternationalNeinCEPT NoviceCEPT HAREC
RufzeichenDN9...DO...DL, DK, DF...
📊 Detaillierter Vergleich: Alle drei Klassen mit Frequenzen, Leistung und Kosten im direkten Vergleich findest du auf unserer Seite Amateurfunk-Klassen N, E und A.
💡 Empfehlung: Wenn du Zeit hast und Kurzwelle nutzen möchtest, lohnt sich der Einstieg direkt mit Klasse E. Die Prüfungsteile V und B sind ohnehin gleich - du lernst nur etwas mehr Technik.

Aufstieg zu Klasse A

Du kannst jederzeit auf die Klasse A aufstocken. Dabei musst du nur den zusätzlichen Technik-Teil prüfen lassen:

AufstiegZusätzliche PrüfungGebührNeue Rechte
E → ATechnik Klasse A (25 Fragen)50,50 EuroAlle Bänder, 750 W, CEPT HAREC

Bei Aufstieg erhältst du ein neues Rufzeichen mit anderem Präfix (z.B. DL, DK, DF, DG, DH, DJ, DM).

Nächster Schritt Klasse A: Mit der Klasse A erhältst du Zugang zu allen Kurzwellenbändern (inkl. 40m und 20m), 750 Watt Sendeleistung und volle CEPT HAREC Anerkennung. Alle Infos zu Kosten, Prüfung und Fragebogen findest du auf unserer Seite Funklizenz Klasse A.

Häufige Fragen zu Amateurfunk Klasse E

Was kostet die Funklizenz Klasse E?

Die Erstprüfung Klasse E kostet 93,50 Euro (Prüfungsgebühr 73,50 Euro + Rufzeichenzuteilung 20 Euro). Wer bereits Klasse N hat, zahlt für die Aufstockung nur 48 Euro. Dazu kommen jährliche Beiträge von ca. 25-32 Euro (Frequenznutzungs- und EMV-Beitrag).

Wie schwer ist die Klasse E Prüfung?

Die Klasse E ist anspruchsvoller als die Klasse N, aber gut machbar. Du musst 1.034 Fragen lernen (V, B, Technik N und Technik E). Der Technik-Teil erfordert Verständnis von Elektrotechnik, Hochfrequenztechnik und Antennen. Mit unserer Akademie und regelmäßigem Lernen ist die Prüfung in 2-3 Monaten zu schaffen.

Wie lange dauert die Vorbereitung auf Klasse E?

Mit regelmäßigem Lernen (1-2 Stunden täglich) ist die Prüfung in 2-4 Monaten zu schaffen. DARC-Ausbildungskurse dauern meist 3-4 Monate mit wöchentlichen Treffen. Mit unserer kostenlosen Akademie kannst du jederzeit im eigenen Tempo lernen.

Was darf ich mit Klasse E?

Mit Klasse E darfst du auf Kurzwelle (160m, 80m, 15m, 10m) mit bis zu 100 Watt und auf UKW (2m, 70cm, 23cm) mit 75 Watt funken. Du kannst auch im Ausland funken dank CEPT-Novice-Anerkennung. Die Bänder 40m, 20m und 6m sind allerdings der Klasse A vorbehalten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse N und E?

Klasse E bietet deutlich mehr: 100 Watt statt 10 Watt, Zugang zu Kurzwelle (160m, 80m, 15m, 10m) statt nur 10m, und internationale CEPT-Anerkennung für Funkbetrieb im Ausland. Die Prüfung ist umfangreicher (1.034 statt 571 Fragen) und dauert 2-4 Monate statt 4-8 Wochen.

Welches Rufzeichen bekomme ich mit Klasse E?

Mit Klasse E erhältst du ein Rufzeichen mit dem Präfix DO (DO1 bis DO9) oder DA6. Beispiel: DO1ABC. Du kannst bei der Beantragung bis zu 3 Wunsch-Suffixe angeben.

Kann ich direkt Klasse E machen ohne Klasse N?

Ja! Du kannst direkt mit Klasse E einsteigen. Die Prüfung enthält dann alle 4 Teile (V, B, Technik N, Technik E). Die Technik-N-Fragen sind Grundlagen, die du für Technik E ohnehin brauchst. Ein Umweg über Klasse N ist nicht nötig.

Lohnt sich Klasse E oder soll ich gleich Klasse A machen?

Das hängt von deinen Zielen ab. Klasse E reicht für Kurzwelle und Auslandsfunk, ist in 2-4 Monaten machbar. Klasse A bietet alle Bänder (inkl. 40m, 20m) und 750 Watt, braucht aber 4-6 Monate. Tipp: Starte mit E und stocke später auf A auf - die Teile V und B musst du nicht wiederholen.

Was ist der Unterschied zwischen Amateurfunk Klasse E und Funklizenz Klasse E?

Kein Unterschied - beides meint dasselbe. "Amateurfunk Klasse E" bezeichnet die Lizenzklasse, "Funklizenz Klasse E" die offizielle Zulassung, die du nach der Prüfung erhältst.

Quellen

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