Wellenausbreitung und Ionosphäre
Themen
Ionosphäre
7 Fragen 1 Lerneinheiten
Kurzwellenausbreitung
19 Fragen 1 Lerneinheiten
Wellenausbreitung oberhalb 30 MHz
5 Fragen 1 Lerneinheiten
Als Klasse-E-Inhaber darfst du auch auf Kurzwelle funken - und damit weltweit! Aber wann geht was? Warum hört man Japan nachts besser als tagsüber? Die Antwort liegt in der Ionosphäre.
Die Ionosphäre - dein variabler Spiegel
Du kennst die Grundlagen aus Klasse N. Jetzt wird es detaillierter:
- Schichten verstehen: D, E, F1, F2 - jede hat ihre Eigenschaften
- Tages- und Jahreszeitabhängigkeit: Wann geht welches Band?
- Sonnenaktivität: Warum sind manche Jahre besser als andere?
- Besondere Ausbreitungsbedingungen: Sporadic-E, Aurora, Greyline
Die Ionosphärenschichten:
| Schicht | Höhe | Eigenschaft |
|---|---|---|
| D | 60-90 km | Dämpft KW tagsüber, verschwindet nachts |
| E | 90-140 km | Reflexion bei Tag, Sporadic-E im Sommer |
| F1 | 140-200 km | Nur tagsüber vorhanden |
| F2 | 200-400 km | Wichtigste Schicht für DX, Tag und Nacht |
Was du hier lernst
- Ionosphäre: Entstehung, Schichten, Einfluss der Sonne
- Kurzwellenausbreitung: MUF, LUF, Skip-Zone, Mehrfachreflexion
- VHF/UHF: Troposphäre, Inversionen, Überreichweiten
Wichtige Begriffe für die Prüfung:
- MUF: Maximum Usable Frequency - höchste nutzbare Frequenz
- LUF: Lowest Usable Frequency - niedrigste nutzbare Frequenz
- Skip-Zone: "Tote Zone" zwischen Boden- und Raumwelle
- Kritische Frequenz: Höchste Frequenz für senkrechte Reflexion
Prüfungsrelevanz: 31 Fragen, Schwerpunkt auf Kurzwellenausbreitung (19 Fragen). Das ist logisch: Klasse E darf Kurzwelle - und da musst du verstehen, warum das 40m-Band nachts besser geht als tagsüber!