Modulations- und Übertragungsverfahren

Themen

Modulation allgemein

1 Fragen 1 Lerneinheiten

Amplitudenmodulation AM, SSB, CW

14 Fragen 1 Lerneinheiten

Frequenz- und Phasenmodulation

13 Fragen 1 Lerneinheiten

Digitale Übertragungsverfahren

22 Fragen 1 Lerneinheiten

Modulation ist der Schlüssel zur Funkübertragung: Wie kommt deine Stimme, dein Morsecode oder dein digitales Signal eigentlich auf die Funkwelle? Ohne Modulation gäbe es nur einen stummen Träger - und niemand würde dich hören.

Dieses Kapitel erklärt die verschiedenen Betriebsarten, die du täglich im Amateurfunk nutzen wirst. Ob SSB auf Kurzwelle, FM auf 2m oder digitale Modes wie FT8 - alles basiert auf den hier beschriebenen Prinzipien.

Was lernst du hier?

Die wichtigsten Betriebsarten im Überblick

BetriebsartModulationsartTypische VerwendungBandbreite
SSBAmplitudenmodulation (Einseitenband)Kurzwelle Sprache~2,7 kHz
CWTrägerunterbrechungMorsetelegrafie~500 Hz
FMFrequenzmodulation2m/70cm Sprache~12-16 kHz
FT8Digital (8-FSK)Schwache Signale~50 Hz
Praktische Relevanz - die Wahl der Betriebsart beeinflusst:
  • Reichweite: CW kommt mit weniger Signal weiter als Sprache
  • Bandbreite: Auf überfüllten Bändern zählt Effizienz
  • Verständlichkeit: FM klingt rauschfrei, SSB nutzt die Leistung besser
  • Geräteauswahl: Nicht jedes Gerät kann alle Betriebsarten
Tipps für dieses Kapitel:
  • Verstehe den Unterschied AM vs. FM: Bei AM ändert sich die Amplitude, bei FM die Frequenz.
  • SSB = halbe AM: Einseitenband ist AM, bei der Träger und ein Seitenband weggelassen werden.
  • Bandbreite und Hub: Bei FM bestimmt der Frequenzhub die Bandbreite. Mehr Hub = breiteres Signal.
  • Digitale Modes: Begriffe wie Baudrate, Bitrate und typische Anwendungen (FT8, WSPR) kennen.
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