Frequenzbereiche

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IARU-Bandpläne

22 Fragen 1 Lerneinheiten

Im Amateurfunk stehen dir viele Frequenzbänder zur Verfügung - aber nicht überall darfst du alles machen. Bandpläne sorgen dafür, dass sich Funkamateure nicht gegenseitig stören und jede Betriebsart ihren Platz hat.

Was lernst du hier?

Die Frequenzbereiche im Überblick

BezeichnungFrequenzbereichAmateurfunkbänder
HF (Kurzwelle)3 - 30 MHz80m, 40m, 30m, 20m, 17m, 15m, 12m, 10m
VHF (Ultrakurzwelle)30 - 300 MHz6m, 2m
UHF (Dezimeterwelle)300 - 3000 MHz70cm, 23cm
Merkhilfe für die Prüfung:
  • 10m-Band (28 MHz) → HF (Kurzwelle)
  • 2m-Band (144 MHz) → VHF (Ultrakurzwelle)
  • 70cm-Band (430 MHz) → UHF (Dezimeterwelle)

IARU-Bandpläne - Ordnung auf den Bändern

Die IARU (International Amateur Radio Union) erstellt Bandpläne, die festlegen, welche Frequenzbereiche für welche Betriebsarten vorgesehen sind. Das ist keine Vorschrift, aber eine wichtige Empfehlung!

Typische Bandsegmente:
  • Unterster Bereich: CW (Morsetelegrafie) und schmalbandige Digimodes
  • Mittlerer Bereich: SSB-Telefonie, breitbandige Digimodes
  • Oberer Bereich: FM-Telefonie, Repeater, Satelliten
  • Spezielle Segmente: Baken, Weltraumkommunikation, Notfunk
Warum das wichtig ist:
  • Auf einer Bakenfrequenz (z.B. 144,450 MHz) solltest du nicht senden - sonst störst du die Bake
  • Im CW-Segment hat FM-Telefonie nichts verloren
  • Repeater-Frequenzen sind für Relaisstellen reserviert, nicht für Direktverbindungen
  • Satellitenfrequenzen (z.B. 145,800 MHz) sind für Weltraumkommunikation gedacht
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