Elektronische Schaltungen und deren Merkmale
Themen
Einzelne Bauteile allein machen noch kein Funkgerät - erst wenn sie zu Schaltungen zusammengefügt werden, entsteht etwas Nützliches. In diesem Kapitel lernst du, wie aus Widerständen, Kondensatoren und Co. funktionierende Elektronik wird.
Vom Bauteil zur Schaltung
Eine elektronische Schaltung ist wie ein Rezept in der Küche: Die Bauteile sind die Zutaten, und die Schaltung beschreibt, wie man sie kombiniert. Je nach "Rezept" entstehen ganz unterschiedliche Funktionen:
- Stromversorgung: Wandelt Netzspannung in sichere Gleichspannung um
- Verstärker: Macht schwache Signale stärker
- Oszillator: Erzeugt Schwingungen - das Herz jedes Senders
- Filter: Lässt nur bestimmte Frequenzen durch
Für die Klasse N: Du musst keine komplexen Schaltungen berechnen. Es reicht zu verstehen, was die verschiedenen Schaltungstypen grundsätzlich machen und wo sie eingesetzt werden.
Was du hier lernst
- Reihen- und Parallelschaltung: Wie verhalten sich Bauteile, wenn man sie hintereinander oder nebeneinander schaltet?
- Strom- und Spannungsversorgung: Netzteile, Akkus und Spannungsregler
- Oszillator: Wie entstehen die Schwingungen für dein Funksignal?
Prüfungsrelevanz: Der Schwerpunkt liegt auf Strom- und Spannungsversorgung mit 10 Fragen. Hier geht es um praktische Dinge: Wie funktioniert ein Netzteil? Was macht ein Spannungsregler? Warum braucht man Siebkondensatoren?
Gut zu wissen: Viele Unterkapitel haben in der Klasse N keine Prüfungsfragen. Diese Themen werden erst in den Klassen E und A vertieft. Du siehst sie hier trotzdem, damit du weißt, was es noch gibt.